Norbert Nelte
Die Agonie des Kapitals
Protokolle seiner Todeszuckungen
Teil 2a 2010 - 2013

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Inhaltsangabe    
                                                                                                                  
Rosa Luxemburg Zitate

Vorwort zu Teil 2 27.8.14

Wann werden die Arbeiter den elenden Kapitalismus stürzen? 06.03.14  

Geld ohne Zinsen, geht das? 06.03.14  

Somalia, Irak, Syrien … Ukraine? 03.03.14

Fixen für den Wirtschafsaufschwung 01.04.14

Turbotraumland Deutschland 04.05.14   

Unser brummendes Wirtschaftswachstum steht auf der grünen Wiese 07.05.14  
Die Deindustriealisierungsphase in Deutschland hat schon begonnen und keiner merkt es. BIP -3% 13.06.14

Welche Blase platzt zuerst? Der Blasenplatzenwettlauf. 05.07.14
  
Die Angst der Superreichen vor der Rache der Armen 05.07.14

Kurz vor dem Offenbarungseid wird der Geldadel den  Neoliberalismus in den Vorhof zur Hölle verwandeln! 18.08.14

MH 17, das fliegende Leichenschauhaus 12.09.14

Der nächste Crash wird wie ein Meteoriteneinschlag die 3. und letzte Runde der Todeszuckungen des Kapitalismus einläuten. 06.10.14

Was ist Sozialismus? 15.10.14

Die Euro-Krise wird mit aller Macht wieder akut. Griechenland Staatsanleihen von 6,57% in einer Woche auf 7,9%. 16.10.14

Der Zinsterror des exponentiellen Wachstums, Richtung Andromeda-Nebel07.01.2015

Alles auf Halde. Zu lange pokern und das ganze Kartenhaus bricht zusammen: ffffzzschhhhram 01.03.2015

Bitte anschnallen, Orkan voraus. 22.04.2015

Glühendheißer finanzieller Crashalarm 01.05.2015

Der Supercrash klopft an: Griechenland-Blase, Bonds und Banken, 5 vor 12
20.5.2015

Mit dem Bargeldverbot zum direkten Diebstahl 30.05.2015

Norbert Nelte: Geschichte und Logik der Arbeiterräte 04.06.2015

Die chinesische Schuldenkrise und die fallenden Rohstoffpreise kündigen das nächste große Zittern im Herbst an 29.06.2015

 

Rosa Luxemburg


„Ohne Zusammenbruch des Kapitalismus ist die Expropriation der Kapitalistenklasse unmöglich“
Rosa Luxemburg, Sozialreform oder Revolution, S. 42


Ihr Biograph Paul Fröhlich zitiert aus dem Gedächtnis ihre immer „wiederholte Betonung der Schlussphase“.

»Verschiedene der Kritiker, und besonders Bucharin, glaubten, einen wirksamen Trumpf gegen Rosa Luxemburg auszuspielen, indem sie auf die gewaltigen Möglichkeiten der kapitalistischen Ausbreitung in den nichtkapitalistischen Raum hinwies. Die Schöpferin der Akkumulationstheorie hat diesem Argument bereits die Spitze abgebrochen durch die wiederholte Betonung, der Kapitalismus müsse in Todeszuckungen geraten, längst bevor die ihm immanente Tendenz auf Erweiterung des Marktes auf die objektive Schranke gestoßen sei,«

Paul Frölich: "Rosa Luxemburg, Gedanke und Tat", Frankfurt 1967, S. 198

»Je gewalttätiger das Kapital vermittelst des Militarismus draußen in der Welt wie bei sich daheim mit der Existenz nichtkapitalistischer Schichten aufräumt und die Existenzbedingungen aller arbeitenden Schichten herabdrückt, um so mehr verwandelt sich die Tagesgeschichte der Kapitalakkumulation auf der Weltbühne in eine fortlaufende Kettepolitischer und sozialer Katastrophen und Konvulsionen, die zusammen mit den periodischen wirtschaftlichen Katastrophen in Gestalt der Krisen die Fortsetzung der Akkumulation zur Unmöglichkeit, die Rebellion der internationalen Arbeiterklasse gegen die Kapitalsherrschaft zur Notwendigkeit machen werden, selbst ehe sie noch ökonomisch auf ihre natürliche selbstgeschaffene Schranke gestoßen ist.«

Rosa Luxemburg: „Die Akkumulation des Kapitals”, S. 410

 

»Der Imperialismus ist ebensosehr eine geschichtliche Methode der Existenzverlängerung des Kapitals, wie das sicherste Mittel, dessen Existenz auf kürzestem Wege objektiv ein Ziel zu setzen. Damit ist nicht gesagt, dass dieser Endpunkt pedantisch erreicht werden muss. Schon die Tendenz zu diesem Endziel der kapitalistischen Entwicklung äußert sich in Formen, die die Schlussphase des Kapitalismus zu einer Periode der Katastrophen gestalten.«.

Rosa Luxemburg: „ Antikritik”
, S. 361

 

Vorwort   

27.8.2011

Rosa Luxemburg hat in ihrem Buch „Die Akkumulation des Kapitals“ auf der Grundlage des Wertgesetzes von Marx sehr schlüssig nachgewiesen, dass der Kapitalismus an die Grenzen des Marktes recht unsanft stoßen wird. Karl Marx dagegen ging in der Frage der erweiterten Reproduktion von einem ausgeglichen Markt aus und sah das Ende des Kapitalismus mit dem tendenziellen Fall der Profitrate nur als ein langsames Einschlummern.

Die marxistische Wissenschaft hat Rosas Thesen bisher - außer Tony Cliff - nicht ernsthaft untersucht, weil ihr einige unbedeutenden rechnerischen Fehler unterlaufen sind. Der wesentliche Hinderungsgrund ist aber ihre Behauptung, dass der Überschuss im Konsumsektor nicht in den Produktionsmittelsektor übertragen werden könne und damit suggeriert, dass der Kapitalismus von Anfang an nicht lebensfähig hätte sein können.

Jeder hat aber gesehen, dass das Kapital 100 Jahre lang munter prosperierte. Damit verlor man auch ihren grundsätzlichen Gedankengang von der Verengung der Märkte aus dem Auge. In der Tat führt diese Verengung auch zu einem schnelleren Fall der Profitrate. Lange vor dem Ende des Kapitalismus wird es zu den von ihr beschriebenen Katastrophen kommen, wir stehen schon mitten drin und sie stehen uns bis zu den Fußknöchel.

Der Überschuss vom Konsumsektor kann sehr wohl in den Produktionsmittelsektor übertragen werden. Strom des Privatkunden kann auch in der Industrie eingesetzt werden. Aber genau diese Überlegung zeigt auf, wenn es dann nicht mehr so läuft, wenn sich doch die ganze Sache umkehren würde, fährt die ganze Sache gegen die Wand.

Wenn der Investitionsgütersektor weltweit schneller sinken wird als die Löhne, ergibt sich ein Überschuss im Produktionsmittelsektor I, der nicht mehr in den Konsumsektor II übertragen werden kann, Frau Müller kann in der Küche eben keine Stanzmaschine gebrauchen. Mit der Überschreitung dieses „Points of no Return“ der Produktion würde es ziemlich schnell zu einer Erodierung der Weltwirtschaft kommen. »Der Kapitalismus müsse in Todeszuckungen geraten, längst bevor die ihm immanente Tendenz auf Erweiterung des Marktes auf die objektive Schranke gestoßen sei« stellt Rosa Luxemburg fest.

Zu dem ganzen Unheil kommt jetzt auch noch hinzu, dass China bereits angefangen hat, den Weltwirtschaftsmotor USA in der Weltherrschaftsrolle abzulösen. Der Wirtschaftstätigkeit im Kapitalismus würde nach dem Point of no Return schlagartig zum Erliegen kommen.

Genau das ist auch im Frühjhr 2009 auch eingetreten und prompt krachte das Bruttoinlandsprodkt det Wirtschaft in der BRD, dem Vorzeigeland des Kapitalismus, trotz Abwrackprämie und Kurzarbeitergeld um 6,9% ein. Hier hat sich die geniale Einschätzung vor 100 Jahren als genau richtig erwiesen. Ihre prognostierten „Todeszuckungen des Kapitalismus“ sind nun in die 2. Runde getreten und drücken sich mit der massiven Verschldung aller Staaten aus.

Die durchschnittliche Profitrate im verarbeitenden Gewerbe ist nach Robert Brenner, „Boom & Bubble“, S. 53, 1993 auf 3,5% gefallen, weit unter dem Finanzmarktzins. Das Kapital fand immer weniger profitable Anlagemöglichkeiten um den Mehrwert zu kapitalisieren. Seit 1982 hat das Kapital die Kaufkraft der Löhne wegen der fallenden Profitabilität nicht mehr erhöht. Ab 2000 sanken die Reallöhne gar bis 2009 in Dutschland um 4,5%. Von den massiven Sozialkürzungen war im Wesetlichen die 1. Runde des Todeskampfes des Kapitalimus geprägt, begleitet von den Veteilungskriegen des Imperialismus für ihren Endkampf.

Die sozialen Kürzungen hatten 1. in den USA die Subprimemarktkrise ausgelöst, was  wiederum zu der weltweiten Finanzkrise führte und 2 die Investitionen zurückgedrängt, was dann zu dem Produktions-“Point of no Return“ im Frühjahr 2009 gefürt hat. Der Rubikon, der Punkt ohne Wiederkehr war nun überschritten.

Dieser Produktions-“Point of no Return“ eröffnete nun die 2. Runde, die von den Staatsschulden geprägt war.
Allen voran dabei geht der bisherige Wirtschaftsmotor, die Vereinigten Staaten, sie sind mit 14,28 Billionen Dollar Schulde bzw. 103,0% vom BIP in 2011 mit dabei. Ihre Verschuldung wächst in jedem Jahr um 1,6 Bill. Dollar neue und 2,84 alte ausgelaufene wieder erneuerbarer Schuldpapiere, zusammen also 4,64 Bill. Dollar. Alleine im August 2011 wurden ½ Billiom alte Staatsanleihen fällig. Die Rückkehr zur Schuldenfreiheit wird nicht mehr möglich sein. Der Flug in die Überschuldung kann nicht mehr abgebrochen werden. Das wird ihnen niemand mehr leihen wollen, das werden sie nur noch über die Duckmaschine hereinholen können und das heißt Hyperinflation.

Dazu kommt jetzt noch, dass wegen des Auslaufens des Kojunkturprgrammes der USA die Verkäufe zurückgingen und die Arbeitslosigkeit steigt. Ein Betrieb nach dem anderen, eine Bank nach der anderen, werden in de Insolvenz gehen werden. Die ganz großen Betriebe, Banken und Versicherungen wird der Staat nicht pleite gehen lassen wollen, also wird er von dem Turbo-Gang in den Super-Turbo-Gang-Extra schalten.
Die Inflation beträgt jetzt schon real 13%, wenn man die Boskin-Betrügereien und hedonischen Taschensielertricks wieder rausrechnet. Die Geldbörsen der Lohnabhängigen werden immer früher schon leer sein, während der Staat bekannt geben wird, dass die Inflation zurückgehen würde.

Ab 2013 oder 2014 wird das in Amerika in die Hyperinflation über 50% übergehen und in die 3 und letzte Runde führen. Das würde bedeuten: Notgeld, Hunger, Suppenküchen, Diktatur, Auflösung des Staates, Privatisierung der Armee, Warlords, Vandalismus usw.

In Europa standen die Schulden bei 9.5 Billionen Euro bzw. 85% vom BIP. Davon ist Griechenland zu nennen mit 157,7%, Italien mit 120%, Irland mit 112%, Portugal mit 102%, Belgien 97%, Deutschland mit 86,0% und Frankreich mtt 86%. Bei allen diesen Ländern ist der Tilgungs-„Point of No Return“ auch überschritten,

 Spanien steht zwar nur mit 60% und Großbritannen mit 80,0% in den Schuldbüchern, aber dort sind die Hyothekenprobleme derart hoch und in England steht noch dazu ein Sozialkürzungsprogramm über 90 Mrd. an, so dass die Wirtschaftsanalysten mit größeren Unruhen rechnen werden, einen Vorgeschmack haben wir in Spaneien mit der Jugendbewegung und auch in England mit den verzweifelten Jugendvandalisten geshen. Da steckt noch ein Riesenpotenzial drin und in Spanien geht es nun auch in die richtige Richtung.

Auch in Europa stehen in Giechenland, Italien, Irland, Porugal und Belgien alte ausgelaufene wieder erneuerbarer Schuldpapiere an, so dass durch die Sozialkürzungen gar nichts mehr erreicht werden könnte. Das gleiche gilt im besonderen Maße für England, ab 2012 auch für Frankreich und Deutschland.

Auch hier wird man, wie in den USA, nur ein Jahr später, von einer Hyperinflation reden müssn, denn die weiteren Staatsanleihen für die überschudeten Länder, kauft die EZB, und das heißt Euro drucken, drucken, drucken.

Japan hat 229.1% Schulden, Brasilien 65,7% und Kanada 84,2. China hat zwar nur in den Regionen 78% Schulden, das sind gesamt nur 17,1%, aber in Asien spielt wie auch in Indien mit 68,2% Schulden und 9,5% Inflation auch mehr die Inflation eine Rolle, 22,4% in Vietnam und 6,5% in China. Um die Inflation zu dämpfen, hat China die Privatkreditvergabe gezügelt, die Autokäufe von Mercedes, BMW, Audi und Porsche gingen zurück und prompt sank das Wirtschaftswachstum in Deutschland auf 0,1%, in Europa 0,2%. In Amerika und in Europa stagniert die Wirtschaft.

In Deutschland halten nur noch die Inestiionende Wirtschaft gerade so im Gleichgewicht. Wenn die Konzernherren auch das mitgekriegt haben, dass im Binnenkonsum und im Export egal wohin, nichts mehr läuft, dann geht es weiterabwärts. China hat jetzt erst einmal mit seiner Inflation und mit seinem Wohnungsleerstand zu tun.

In einem Report mit dem Titel „Worst-Case-Debt-Szenario“ warnt die Anlageabteilung der Société Générale [der größten Bank Fankreichs, vom 23.9.09] vor einem totalen Kollaps der Weltwirtschaft innerhalb der nächsten zwei Jahre. Grund: Wirtschaften brechen unter der globalen Schuldenlast zusammen. Der Ausblick wurde vom Leiter der Anlagestrategie der Société Générale, Daniel Fermon, verfasst.

In dem Report wird darauf hingewiesen, dass die Rettungsmaßnahmen der letzten Zeit lediglich private Verpflichtungen in Staatsschulden transferierten. Da fast alle Staaten der westlichen Industrienationen aber bereits jetzt schon unter einer hohen Schuldenlast litten, drohe schon in naher Zukunft neues Ungemach.

Die generelle Schuldenlast in fast allen reichen Staaten sei viel zu hoch, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, so die Analyse der Bank. So würden private und öffentliche Schulden in den USA 350% des BIP ausmachen. Die Experten sprechen von einem harten Weg des „Deleveraging“ in den kommenden Jahren.

„Bis jetzt könne niemand mit Sicherheit sagen, ob wir einem globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch entkommen sind“, heisst es in dem 68-seitigen Report.

Staaten und Regierungen hätten ihr fiskalisches Pulver bereits verschossen. Aber auch ohne neue Konjunkturprogramme würden öffentliche Schulden in den nächsten zwei Jahren explodieren. So sieht die Studie den Schuldenstand von Großbritannien auf 105%, in der Eurozone auf 125% und in Japan auf 270% des BIP steigen.“

Die Börsen krachen in der ganzen Welt ein, die Wirtschaftsanalytiker verlieren immer mehr den Glauben an ihr eigenes Kartenhaus. "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“, schreibt der erzkonservative Charles Moore im „Daily Telegraph“, der offizielle Biograph von Margaret Thatcher und der FAZ-Redakteur Frank Schirrmacher fügt dem in seinem Bericht darüber hinzu: „Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen.“
Nun gut, die ersten Kapitalverfechter beginnen zu zweifeln, aber die Wirtschaftsbosse und deren Politiker lassen sich von den ganzen Fakten nicht erschüttern, weil sie ja bei einer linken Politik alle ihre schönen Privilegien verlieren würden. „Der derzeitige Marktzustand wird sich wieder umkehren“, sagt Viktor Shvets von Samsung Securities. Nach einem Ab käme auch wieder ein Auf, ist die herrschende Meinung.
Vollkommen falsch. In Deutschland fingen wir nach dem Krieg 1955 mit einem Wirtschaftswachstum des BIP mit 11,8% an, so hoch wegen des Korea-Krieges, mehr wie in China heute. Der kleine Trend ging immer auf und ab, aber die große Tendenz ging stetig seit den 50er Jahren abwärts bis jetzt auf 0,1. Den gleichen Kurvenverlauf von 10% Richtung 0 konnte man in der ganzen Welt beobachten auf jetzt Europa 0.2, Amerika 0, Japan 0.

Nur Japan fing mit dem Hochindustriesektor erst in den 60er Jahren an wie jetzt China. In China wird die Kurve sogar schneller fallen, weil immer mehr Länder als Impoteure ausfallen werden.

Mit einem Nullwachstum könntest zwar Du persönlich leben, aber nicht so der Kapitalismus. Jeder Kapitalist rationalisiert und produziert blind etwas mehr wie im letzten Jahr in der Hoffnung, von seinem Konkurrenten einen Marktanteil erobern zu können, nur jedes Jahr the same proceduure, der Konkurrent rationalisiert auch, der Durchschnitt der kalkulierten niedrigeren Kosten beider Konkurrenten setzt sich als neuer Wert durch, die Profitrate fällt und da der Markt gleich bleibt, gibt es mehr Arbeitslose, Überprodukton und Betriebsschließungen

Ebenso läuft der tendenzielle Fall der Profitrate gegen Null und es wird immer schwieriger für das Kapital, für den Profit noch profitable Anlagemöglichkeiten zu finden. Die Profitrate in der Produktion liegt bereits unterhalb der des Finanzmarktes, und das heißt Profiteckerei von der Substanz bei den Heuschecken, Weißwäsche von Waffen-, Rauschgift- oder Frauenhandel, Zocken mit Derivatenschwindel mit CDS-Gaunereien oder mit Leerverkäufentricks.

Die Grenzen des Marktes sind nach China erreicht, da die Erde nun mal eine begrenzte Kugel ist, und keine unendliche Fläche.

Die zweite Hälfte in der 2. Runde wird weiter geprägt sein von grenzenlosen Staatsschulden die in den USA schon sich selber eingeholt haben. Die mehr als doppelte Zahlung der Schulden treibt die Druckmaschine in den Turbo-Gang. China und Indien sind schon auf Gold von  den US-Staatsanleihen umgestiegen. Amerika kann nur noch unwesentliche Käufe seiner Staatsanleien erwarten. Drucken ohne Wertschöpfung heißt Inflation. So schnell, wie jetzt der Goldpreis steigt, kann man gar nicht mehr schauen, die Unze stieg in 3Wochen von 1.483 Dollar um 365 Dollar, das ist eine Verzinsung von ca 430%. Da muss die Inflation schon in den USA bei 13% liegen, auch wenn jetzt die Nachfrage aus Asien noch gestiegen ist, und in Europa ist sie auch angezogen.

Die Inflation und die Auflösung der kapitalstischen Gaunerstaaten wird dann auch die 3. Runde Ende der 10er Jahre prägen. Aber auch nicht überall, denn es passiert jetzt schon etwas Gegenläufiges, Aufstände mit Forderungen nach Demokratie, mehr Geld, Arbeit und Brot.

Gleichzeitig läufen die Aufstände in 6 Ländern: Griechenland, Spanien, Tunesien, Ägypten, Israel und Lybien. Syrien und Jemen kann man da noch nicht einbeziehen, da die Bewegungen dort zu sehr von ausländischen Machthabern gesteuert sind, aber weiter in eine Basisrichtung wird auch das laufen.

Die Länder, bei denen es schon permanente Aufstände gibt, sind genau identisch mit den antiken Hochkulturen: Karthago, heute Tunesien, Leptis Magna, Tripolitanien, Kyrenaika, heute Libyen, Ägypten, der Fruchtbarer Halbmond mit Israel, Jordanien, Syrien und Mesopotamien, heute Irak, die verarbeiten erst mal den Krieg, dann die Königin von Saba, heute Jemen
Gut, dann weiter mit Griechenland, Spanien und zum Schluss Italien, das ist der nächste Kandidat.

Die alten herrschenden Klassen der Hochkulturen hatten sich bei der Weiterentwichklung zm Feudalisms nicht mehr mitentwickelt und sind bereits so verkommen, dass sie angesichts ihres Endes die Korruption auf die Spitze getrieben haben.

In Griechenland und Ägypten wurden schon basisdmokratisch Streikräte gewählt, d.h. dass sie keine besondere Vergütung bekommen, dass sie an die Beschlüsse der Basis gebunden und jederzeit wieder abwählbar sind. Das ist Istzustand, zwar nur vereinzelt erst, aber keine Science Fiction. Die Aufstände werden auf Grund des Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit immer umfangreicher und erobern immer Länder. Als nächstes ist Italien dran. Deren Zinsen für Staatsanleihen fielen nur von 6 auf 5%, nachdem die EZB u.a. italienische Staatsanleihen gekauft hat.
Dass das schnell verpuffen wird, sehen wir schon an den griechischen Anleihen, für die Griechrenland trotz EZB-Kauf 44% Zinsen zahlen muss, heute 47%. Die Streikräte werden natürlich mit den Aufständen immer mehr zunehmen und statliche Aufgaben übernehmen. In Spanien sorgt heute schon ein Komitee dafür, dass die Menschen nicht aus ihren Wohungen geschmissen werden.

Ab einem bestimmten Umfang verwandelt sich die Quantität in Qualität. Die Streikräte nennen sich in Arbeiterräte um (oder so ähnlich) mit gleichen drei Satzungspunkten, vernetzen sich national und errichten zu der bürgerlichen Herrschaft eine nicht anerkannte Doppelherrschaft. Die Doppelherrschaften der Arbeiterräte werden die Staatspleiten und die Inflation in der zweiten Hälfte der 2010er Jahre begleiten.

Die Bourgeoisie wird wie das alte Rom die Inflation mit Notgeld und Festpreisen versuchen, in den Griff zu bekommen. Hier und da wird das auch zeitweise gelingen. Das Kapital wird aber nicht freiwillig aufgben und immer wieder ihren geraubten Teil dem Wirtschafskreislauf  entziehen, das es immer weniger für sie profitable Anlagemöglichkeiten gibt Letztlich werden die Arbeiterräte genug von dem bürgerlichen Gezaudere bekommen und in den 2020er Jahren in einem Land nach dem anderen die ganze Macht erobern.

Es wird sich dann sehr schnell zeigen, dass eine demokratische Basisorientierte planvolle Wirtschaft viel produktiver ist als der menschenverachtende Kapitalismus.

Werden die Erfindungen und Entwiclungen in der freien Gesellschaft nicht von vornherein auf den Profit zielgerichtet sein und wir sind frei für ein wirkiches Brainstorming.

Alle Menschen sind dann gleichermaßen wertvoll und werden, da die Produktivtätassteigerung auch allen Menschen zugute kommt (durch entweder mehr Reichtum oder mehr Freizeit) sichan den –Entwicklungen oder Verbesserungsvorschlägen beteiligen.'

Insgesamt wird es sich zeigen, dass wir an der Schwelle zur freien Gesellschat stehen, die Ausichten stehen wirklich nicht schlecht. Einige Opfer wird es sicher noch geben, aber dann werden wir ein Land erreichen, in dem wir jede notwedige Veränderung mit der Venunft erreichen können, eine herrschende Klasse wird dem nichts mehr entgegenstellen, weil es sie gar nicht mehr gibt, sie hat sich einfach integriert.

 

 

Wann werden die Arbeiter den elenden Kapitalismus stürzen?

6.3.2014

Die Frage nach dem Zeitpunkt der Revolution hat seit Marx alle Linke beschäftigt und es gab kaum gleiche Antworten. Marx selber hatte eine baldige Revolution nach 1900 in Russland eingeschätzt, aber wäre sicher über den Ausgang sehr erschrocken. In Russland hatten zu recht viele Linke eine baldige Revolution nach 1900 erwartet, denn das  Großbürgertum war über die Großgrundbesitzer noch sehr mit dem Adel verschwistert und machte, als sie im Februar 1917 an die Macht gestoßen wurde, nur die Politik des Adels, wie die Fortführung des vom Standpunkt des Kapitals aus unwirtschaftlichen Krieges.

So musste kommen, was gekommen ist. Nach Lenins Tod betrug die Arbeiterklasse nur 2.5% der Bevölkerung, 80% waren Bauern, da konnte Stalin leicht seine schleichende Konterrevolution durchführen, die Arbeiterräte 1928 verbieten und stellvertretend für das internationale Großkapital die ursprüngliche Akkumulation durchführen.

Genau wie in Russland war auch die deutsche Bourgeoisie nicht willens, die bürgerliche Revolution wie in Frankreich durchzuführen. Sie überließ diese den Arbeitern und die jagten auch stellvertretend für sie den Kaiser in die Bedeutungslosigkeit und so übergab die übergroße Mehrheit der 3.000 Delegierten des Berliner Arbeiterrates am 10. November 1918 dem „Rat der Volksbeauftragten“ die Macht, bestehend aus drei rechten SPD'lern (Ebert, Scheidemann und Landsberg) und 3 USPD'lern, von  denen  Haase  und  Dittmann  zum  rechten  Flügel  gehörten.  Barth  war  da nur der  einzige  "linke" USPD'ler. (siehe Norbert  Nelte - Die Novemberrevolution ohne Führung, Köln,  S. 8)

Bei beiden Revolutionen waren die Produktivkräfte für den Sozialismus noch lange nicht reif. Der Kapitalismus stand am Anfang, nicht am Ende. Da hatte zumindestens die deutsche Arbeiterklasse einen besseren Instinkt als die meisten Linken.

Auch alle folgenden Revolutionen waren noch nicht reif für den Sozialismus: Ungarn 1919, Italien 1921 und Spanien 1936 standen alle am Anfang des Kapitalismus und die Arbeiterklasse stießen hier praktisch die Bourgeoisie nur an, endlich ihre Hausaufgaben zu machen. Auch die Arbeiterklassen in den Revolutionen nach dem 2. Weltkrieg in Ungarn 1956, Portugal 1974 und Iran 1979 hätten bei Erfolg nichts anderes machen können, als die versäumten Produktivkraftentwicklungen der Bourgeoisie mit einem überharten Kraftaufwand nachholen können. Es wäre nicht gelungen, wenn sie wie 1917 in Russland auch Lenin erhoffte, Hilfe von einem weiter vorangeschrittenen Arbeiterstsaat erhalten hätten. Aber die Zeit war leider noch nicht reif.

Das heißt nicht, dass wir auf die ganzen Revolutionsversuche hätten verzichten sollen, nein, sie alle brachten uns alle wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen für die kommenden Kämpfe. Es waren Friedrich Engels und Rosa Luxemburg, die darauf hinwiesen, dass die Wirtschaftssysteme erst ausgereift sein müssen, bevor sie gestürzt werden können.
1. Friedrich Engels:

»Es ist das Schlimmste, was dem Führer einer extremen Partei widerfahren kann, wenn er gezwungen wird, in einer Epoche die Regierung zu übernehmen, wo die Bewegung noch nicht reif ist für die Herrschaft dieser Klasse, die er vertritt, und für die Durchführung der Maßregeln, die die Herrschaft dieser Klasse erfordert ... Er findet sich notwendigerweise in einem unlösbaren Dilemma: was er tun kann, widerspricht seinem ganzen bisherigen Auftreten, seinen Prinzipien und den unmittelbaren Interessen seiner Partei, und was er tun soll, ist nicht durchzuführen. Er ist, mit einem Wort, gezwungen, nicht seine Partei, seine Klasse, sondern die Klasse zu vertreten, für deren Herrschaft die Bewegung gerade reif ist. Er muss im Interesse der Bewegung selbst die Interessen einer ihm fremden Klasse durchführen und seine eigene Klasse mit Phrasen und Versprechungen, mit der Beteuerung abfertigen, dass die Interessen jener fremden Klasse ihre eigenen sind. Wer in diese schiefe Stellung gerät, ist unrettbar verloren.«

Die Bewegung wiederum kann nur entsprechend den Produktionskräften reif sein. Das, was Engels befürchtet hatte, bewahrheitete sich dann in Russland, nur statt des internationalen Großbürgertums trat das Kleinbürgertum im Gewand der Bürokratie auf .
2. Rosa Luxemburg wird noch klarer:

In ihrer Schrift „Sozialreform oder Revolution?“ äußert sie sich ganz unmissverständlich:

Ohne Zusammenbruch des Kapitalismus ist die Expropriation der Kapitalistenklasse unmöglich“

Sie zeigt aber auch in der Antikritik, dass dieser Reifungsgrad schon in der  Schlussphase  des  Kapitalismus, dem Imperialismus, nach der Verengung der Märkte ganz schnell kommen werde:

„Schon die Tendenz zu diesem Endziel  der  kapitalistischen  Entwicklung  äußert  sich  in  Formen,  die  die Schlussphase  des  Kapitalismus  zu  einer  Periode  der  Katastrophen  gestalten.“ Sie sagt also, dass dieser Zusammenbuch schon vor dem rechnerischen Ende als mit Katastrophen kommt. Und dieses rechnerische Ende ist jetzt, wo nach Adam Riese die durchschnittliche Profitrate in der Produktion schon weit unter dem Finanzmarktzins gefallen ist.

Ihr Biograph Paul Fröhlich zitiert aus dem Gedächtnis ihre immer „wiederholte Betonung der Schlussphase“.

»Verschiedene der Kritiker, und besonders Bucharin, glaubten, einen wirksamen Trumpf gegen Rosa Luxemburg auszuspielen, indem sie auf die gewaltigen Möglichkeiten der kapitalistischen Ausbreitung in den nichtkapitalistischen Raum hinwies. Die Schöpferin der Akkumulationstheorie hat diesem Argument bereits die Spitze abgebrochen durch die wiederholte Betonung, der Kapitalismus müsse in Todeszuckungen geraten, längst bevor die ihm immanente Tendenz auf Erweiterung des Marktes auf die objektive Schranke gestoßen sei,«

(Paul Frölich: "Rosa Luxemburg, Gedanke und Tat", Frankfurt 1967, S. 198)

Marx dagegen spricht bei dem tendenziellen Fall der Profitrate im 3. Band des Kapitals von einem langsamen Einschlummern.
Der klassische Kapitalismus, wie ihn Marx beschreibt mit den Profiten in der Produktion  ist schon im letzten Jahrtausend verendet. 1995 stand die Profitrate in Deutschland in der Produktion nur noch bei 3,5%, viel niedriger als der Finanzmarktzinsatz. So erzielten die Konzerne ihre Gewinne schon zu 90% im Finanzmarkt. Finanzmarkt heißt, dass sie ihre Rendite heute hauptsächlich vom Steuerzahler oder von den Ersparnissen der alten Generation bekommen. Ab 2014 gehen die Banken sogar dazu über, andere gut gehende Betriebe falsch zu beraten, dann in die Pleite treiben um sie dann billig zu übernehmen.

Die Reife ist schon lange erreicht und der Kapitalismus beginnt bereits abzufaulen. Sein Kadaver stinkt schon penetrant.
Aber genau wie Luxemburg und Engels es voraus sahen, sind schon rechtzeitig gut 500 Betriebe in Selbstverwaltung erkämpft worden, davon alleine 300 in Argentinien. Marx zeigt, dass der Kampf für die Übernahme in Selbstverwaltung eines Betriebes der erste Schritt zum Sozialismus ist.

Die Betriebe in Argentinien wurden erkämpft nach den neoliberalen Experimenten ab 1976 des Diktators Jorge Rafael Videla und den bürgerlichen Demokraten Raúl Alfonsín und ab 1989 mit Carlos Menem. Als bei dem Präsidenten Fernando de la Rua der Lebensstandard aller Argentinier nur noch 50% des Standards vor 1976 betrug und er 2001 alle Bankkonten einfrieren ließ, hatten die Arbeiter nun genug und protestierten aufgebracht vor dem  Präsidentenpalast, so dass de la Rua mit dem Helikopter floh. 27 Demonstranten  wurden dabei brutal von der Polizei umgebracht.

Also, wir merken uns, 50% ist die magische Zahl und ein kleiner Funke drehen die Weltgeschichte für eine lange, lange Zeit weiter. Die Frage, wie viel Tote es dann geben wird, ist dann wie in Argentinien unbedeutend, denn mit weniger als 50% muss man sowieso verhungern, wir haben also nichts zu verlieren.

Sicher werden die Deutschen noch 40% ertragen, da sie ja von einem höheren Wert ausgehen. Bei Hitler bekamen die Lohnempfänger 55% vom Bruttosozialprodukt. Das stieg bis zu 80% in 1980. Also die 40% von den annehmbaren Zeiten entsprechen etwa den 40% des Bruttoinlandproduktes. Zurzeit stehen wir mit der Lohnquote bei 58%.

In Griechenland dürften die Kollegen bei den 57% zu den annehmbaren Zeiten liegen. Wenn jetzt, wie von vielen Finanzanalysten eingeschätzt, dieses Jahr eine schlimmere Krise als die Lehman-Pleite ausbricht, werden die 5 selbstverwalteten Betriebe auf das Vielfache explodieren.

Die 500 selbstverwalteten Betriebe sind ein guter Kern für die kommenden akuten Krisen und die kommenden Auseinandersetzungen. Wir müssen bedenken, die Bolschewiki hatten in Leningrad, dem Zentrum der Revolution, nach Alexandra Kollontai 1912 nur „4 Mitglieder und eine Frau“. 5 Jahre später hatten sie die Welt auf den Kopf gestellt. Nur, in Russland gab es nur 2,5% Arbeiter, da konnte Stalin leicht seine politische und soziale Konterrevolution durchführen und 1928 die von Lenin ins Zentrum der Revolution gestellten Arbeiterräte wieder abschaffen.

Da sind die 500 Betriebe ohne Boss als Kern für den Anfang schon eine ganze Menge, und zwar 300 in Argentinien (Zusammengeschlossen in Betriebe ohne Boss), 130 in Brasilien, 20 in Uruguay, ca. 20 in den USA (alle zusammengeschlossen im Network of Bay Area Worker Cooperatives NoBAWC, darunter übrigens auch ein selbstverwaltetes Striplokal), 5 in Griechenland, 5 in Spanien, jeweils einen in Mexiko und Italien und eine unbekannte Anzahl in Bolivien und verschiedenen Ländern.

Alle Kontinente sind wirtschaftlich am Ende. Nur die wichtigsten Meldungen der letzten Tage: Düstere Aussichten für die russische Wirtschaft - Eurozone: Exporte brechen ein  - Frankreich und Italien am Abgrund - Der Motor stottert: Japans Wirtschaft enttäuscht - Fitch-Analystin: "Chinas Finanzmarkt ist zum Crash verurteilt"Brasilien im freien Fall - Inflation in Argentinien erreicht 25 Prozent - Puerto Rico droht die Staatspleite - Kanada: Krise mit Verzögerung - Türkisches Handelsdefizit explodiert - Krise der Schwellenländer: Crash-Gefahr: Südafrikas Rand stürzt ab - Südafrika am Boden - Die USA sind Weltmeister im Statistikfälschen und Deutschland ist Vizeweltmeister.

Hier nur zwei Zahlen, die die Sprüche von der brummenden Wirtschaft als Lügen enttarnen: 1. Seit 1990 ist die Beschäftigung in Stunden von 100% auf 96% gefallen Kaum noch Beschäftigungsaufbau im produzierenden Gewerbe und 2. Die Ausrüstungsinvestitionen sind im Dezember um 0,8% gefallen. Und schon geht’s los: Manipulieren mit Zahlen – wie das Statistische Bundesamt die wirkliche Lage entstellt und die deutschen Medien die Propagandamaschine auf höchste Touren jagen - Maschinenbauer steuern in die Krise - Deutsche Industrie erhält weniger Aufträge - Druckmaschinen: Eine Branche schwer unter Druck - Arbeiter sollen billiger arbeiten, Kölner Ford-Werk droht Verlagerung nach Rumänien. Hapag-Lloyd ist nur zu 20% ausgelastet, nur 1/5 der Schiffe sind in Betrieb. Na ja, die Abgeordneten haben sich noch rechtzeitig 10% Nachschlag gegeben, dann werden sie wohl mehr haben als die Inflation ihnen wieder wegnimmt.

Wir sehen, die Revolution wird jetzt zwangsläufig kommen, das kann niemand mehr verhindern, kein General und kein Naziführer. Wenn in diesem oder dem nächstem Jahr die nächste Krise wieder akut wird, wird sie viel schlimmer als die Lehmankrise 2008, ich weiß nicht, ob zuerst die Schuldenkrise oder die Bankenkrise oder die Immokrise oder die Inflation oder die faule Kredit-Blasen oder die Schiffkrisen oder alle Überkapazitäten oder die Kartenhäuser der Statistiklügen oder was auch immer, sie werden wie die Dominosteine die erste Krise die nächste und wieder die nächste usw. in Gang setzen und überhaupt nicht mehre aufhören. Die Regierungen schauen sie erstarrt auf die Schlange. Sie werden ein Rettungsprogramm nach dem anderen auflegen, aber es wird kein Halten mehr geben.

Die Vernetzungen der selbstverwalteten Betriebe kontrollieren heute schon die Preise und die Mieten. Die haben in Argentinien immerhin schon eine offizielle Inflation von 40%. In Spanien haben unter dem Druck der Mieterkomitees PAH auch 2 linke Landesregierungen die Banken verstaatlicht, die zwangsräumen wollten. Der  Staat hat in Mexiko in Oaxaca, Michoacán und Guerrero, in drei Staaten nicht mehr die Polizeigewalt, sondern die Bürgermiliz „Policia Comunitaria“ die die Lehrer bei ihrem Streik unterstützt und gegen die Paramilitärs des Staates kämpft.

Für die Zweifler an der Selbsttätigkeit der Lohnabhängigen sei gesagt, alles, was hier steht, sind Fakten, darüber können wir nicht mehr diskutieren, das läuft schon.

Die Kollegen werden immer mehr merken, dass die oben sind und in der Tat kein Geld mehr haben. Ratlos werden die Herrschaften oben in vielen Ländern sich die letzten Kröten unter den Nagel reißen und auf die Bahamas fliehen. Jetzt sind schon in 2 Wochen 4 Banker in den Tod gesprungen und es hat noch nicht mal richtig angefangen. Die wissen, was auf sie zukommt.

Bei allen Betrieben, die geschlossen, zerstückelt oder verlegt werden sollen, werden die Lohnabhängigen sich die selbstverwalteten Betriebe als Vorbild nehmen, besetzen, die Maschinenauslagerung verhindern, hier und da werden Manager in Gewahrsam genommen und die Ausplauderung von Betriebsgeheimnisse von ihnen verlangt.

Die Vernetzungen der Betriebe ohne Boss werden bei dem nächsten Zusammenbruch so einen massiven Zulauf bekommen, dass deren Sprecherräte in den ersten Ländern die bürgerlichen Regierungen unter Druck setzen können und in eins, zwei Jahren danach eine Doppelherrschaft zu ihnen aufbauen. Die bürgerlichen Regierungen werden die Krise nicht mehr stoppen können, weil

Die Zusammensetzung des Kapitals an seinen Höhepunkt angekommen ist an dem jede weitere Einsparung von einem Euro zuviel an Entwicklungskosten bedürfen, so dass eine Amortisierung von in den 70ern üblichen 3 Jahren lange nicht mehr erreicht werden.

Entsprechend ist die durchschnittliche Profitrate in der Produktion der alten Industrieländer schon weit unter dem Finanzmarktzinssatz gefallen, so dass sich die Produktion sich nicht mehr lohnt, eher Spekulationspapiere der Nahrungsmittel.

Die internationalen Märkte sind schon derartig verengt, so, dass China schon mehr an den bisherigen Imperialisten exportiert als umgekehrt. Die USA schickt nur noch Altpapier und Schrott nach China.
Nun sind die Kapitalinvestitionen auf der ganzen Welt so weit gesunken, dass alle Länder vor dem Zusammenbruch ihrer Industrien stehen. In Argentinien haben die Betriebe ohne Boss schon 3 Vertreter im bürgerlichen Parlament sitzen. Wenn das explodiert, werden sie leicht eine verfassungsgebende 2/3-Mehrheit bekommen. Die harten Kapitalisten wollen dabei nicht kapitulieren und gegen eine verfassungsgebenden 2/3-Mehrheit, die ihre Enteignung beschließen würde, mit Gewalt vorgehen wollen. Nur, sie werden in den meisten Ländern keine Soldaten dafür mehr kriegen, weil sie jetzt die Gewalttäter sind, vielleicht noch in den Vereinigten Staaten geben sich Soldaten dafür her?

Damit ist auch automatisch schon eine gleichgewichtige Weltwirtschaft vorprogrammiert, denn die selbstverwalteten Betriebe fordern heute schon, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, international. Die wirtschaftlichen Probleme wären damit auch gelöst und ohne Profit wird die Wirtschaft endlich für den Menschen da sein. Also, in einigen Jahren wird es schon losgehen.

Brecht dem Kapital die Gräten, Alle Macht den Räten!

 

Geld ohne Zinsen, geht das?

6.3.2014

„Die Zinsen sind das Grundübel der Wirtschaft und ohne Zinsen könnten wir mit der Geldwirtschaft die Ungleichgewichte in der Welt abbauen.“ Ist eine oft gehörte Meinung, zum Beispiel auf den occupy-Demos, von Groß- und Kleinbürgern, aber auch manchmal von Arbeitern, die von deren These angesteckt wurden.

Die Kritik geht auf den Frühsozialisten Pierre-Joseph Proudhon (1809-1865)  zurück. Er „sah in der Herrschaft des Zinses das größte Übel des Kapitalismus. Gäbe es das zinstragende Kapital nicht mehr, so dachte Proudhon, dann gäbe es auch keinen Kapitalismus mehr.“(Fidelches Cosmos)Er wollte aber wirklich nicht den Kapitalismus abschaffen, sondern eigentlich nur das internationale Großkapital zugunsten des Kleinkapitals, einer „wirklichen“ Marktwirtschaft ohne Zinsen.

Die selbstverwalteten Kooperativen „Gemeinsam Leben und Arbeiten“, die ja auch im Konkurrenzwettlauf  mit dem anderen Kleinkapital stehen, beziehen sich daher oft auf Pierre-JosephProudhon (1809-1865). Sie übersehen genau wie er die Tatsache, dass immer wieder aus dem Kleinkapital das Großkapital erwächst, es sei denn, man verbietet per „Ordre de Mufti“ wie im Feudalismus arbeitssparende Entwicklungen an den Maschinen.

Der Anarchist und Frühsozialist Proudhon wollte nicht die Marktwirtschaft abschaffen, nein, er wollte nur die „wirkliche“ Marktwirtschaft mit Äquivalenztausch und ohne der Herrschaft des Zinses.“ Die entsprechende Abschaffung des Zinses hatte antisemitische Vorstellungen zur Konsequenz, die Proudhon in seinen  Texten zur »Tauschbank«  beschrieb. 1849 versuchte Proudhon mit der Gründung einer „Volksbank“, mit zinslosen Krediten, sein Reformprogramm in die Praxis umzusetzen. Proudhon‘s Antisemitismus sah in den Juden die wichtigste Quelle für das Unglück der Nation. Sein Rassismus kam zudem in der Beschreibung Schwarzer als minderwertige Rasse zum Ausdruck.“ (Ebda.)

Auf  die Theorien Proudhons bezog sich Silvio Gesell (1862- 1920). In Seiner Wirtschaftstheorie, sieht die Lösung der kapitalistischen Probleme in der Abschaffung des Zinses mittels Schwundgeld und Tauschkreisen, das raffende Kapital zugunsten des schaffenden Kapitals ersetzen.

Die NSDAP konnte dann auf beiden aufbauen und unterschied dann in gutem „schaffenden und bösem raffenden Kapital“. Es war kein großer Schritt mehr von dem Antisemitismus und Rassismus von beiden zu dem bösen „raffendem Kapital“, das bei der NSDAP das angebliche „internationale Finanzjudentum“ repräsentieren würde.

Diese Vorstellungen von einer sauberen Welt sind heute immer noch in dem Kleinbürgertum verbreitet und strahlen auch ab über die Anarchisten auf manche Arbeiter.

Gerade das Kleinkapital des Kleinbürgertums ist heute zu 90% mit Fremdkapital finanziert. Es wäre gar nicht möglich, dass sie ohne Kredite und damit ohne Zinsen ihre Kleinbetriebe aufbauen könnten. Was anderes sind natürlich die Höhe mancher Zinsen, aber das wiederum ist ein Problem des Verbrechens, der Konzentration und Zentralisation des Kapitals bzw. von beidem.

Die Unterscheidung in raffendem und schaffendem Kapital ist auch nicht das Ergebnis einer wissenschaftlichen Analyse, da ja beides voneinander abhängt. Wenn ich auf mein Geld verzichte, mit dem ich normal immer schaffe, ist es auch billig, wenn ich meinen Ausfall der Schaffung und die Inflation von dem Kreditnehmer erhalte. Insofern kann die Unterscheidung nur von der Unterteilung in gutes und böses Kapital herrühren.

Eine Unterscheidung, auf die wir auch heute treffen. Viele können sich die Erpressung und den Raub des internationalen Finanzkapitals nicht erklären. Die Banken erhalten oft noch mal so viel wie der ganze Staatshaushalt, und noch dazu im Geheimen. Das wird oft nur mit dem “bösen“ Geiz erklärt, statt sich diesem Phänomen wissenschaftlich zu nähern. Die Erpressung und der Raub der Banken ist nur mit dem Ausbleiben der Profitrate in der Produktion zu erklären und dass das Produktionskapital mit dem Finanzkapital miteinander verflochten (z.B. Deutsche Bank mit Daimler) und verschwistert ist. So kann das Produktionskapital so seine ausbleibenden Profite kompensieren.

Weil die Kritik oft nur moralisch mit „Geiz“ erklärt wird, können daher auch heute leicht Nazigruppen sich an die Kritik dranhängen und als das „raffende Kapital“ mit dem Geiz eine Gruppe wie das „internationale Judentum“ ausmachen und anprangern.

Daher ist es notwendig, sich genau klarzumachen, was ist der Unterschied heute in den 2010er Jahren zu den 1960er Jahren. Warum gab es damals noch keinen Geiz und warum heute? Meines Erachtens ist das

  1. Das Wachstum des BIP ist von 5% im Zehnjahresdurchschnitt auf 0%  gefallen
  2. Der internationale Markt ist nach der Kapitalisierung von China verengt. China exportiert heute schon 5mal soviel in die USA als umgekehrt.
  3. Die Profitrate in der Produktion ist von 15% auf 1-2% gesunken. Entsprechend ist
  4. die Zusammensetzung des technischen Kapital auf ihren Höhepunkt gestiegen.

De Fall  der Profitrate in der Produktion ist von auf 1-2% versucht man derart zu kompensieren, dass die Konzerne

  1. große Aktienpakete sich zulegen, von denen sie 90% der Gewinne erzielen.
  2. Die Löhne massiv kürzen, um überhaupt noch die Stücklohnkosten (oder Arbeitskosten) senken zu können.

Das ist genau, was jetzt passiert. Griechenland, Portugal usw. mussten die Löhne senken, um von Europa unterstütz zu werden. Deutschland ist mit den Arbeitskosten jetzt zurückgefallen, von beiden überholt worden, so dass hier wider das nächste Kürzungsrallye ansteht, Agenda 2020 wird schon von den Bossen eingefordert. Wir sollten dabei auch nicht vergessen, dass die Arbeit die einzige Quelle des Mehrwerts in der Produktion  ist und der Kapitalist mit dem Kürzungswahn bis hin zum Kulturzerfall sein eigenes Grab gräbt.

Die Zinsen wurden schon recht früh moralisch kritisiert. „Seit es Eigentum gibt, wird Zins verlangt und gezahlt. Schon die ersten Hochkulturen trafen daher Regelungen, die Höhe des Zinses zu begrenzen. In Mesopotamien ist der Codex Hammurapi überliefert, der in § 89 einen maximalen Zinssatz von 20 % für Silberkredite und 33 1/3 % für Gerstenkredite vorschrieb. Im klassischen Griechenland und Römischen Reich sind Zinssätze von 6 % bis 10 % überliefert. Auch hier bestanden gesetzliche Regelungen gegen Wucher. (Wiki)

Bekannt ist auch der Mythos des angeblichen Religionsgründers Jesus, als er im Tempel die Tische der Zinswucherer umschmiss. Vor 2.000 Jahren konnte man sich die gesellschaftlichen und sozialen Forderungen noch nicht wissenschaftlich erklären und benutzte dazu die Mystik. Die katholische Kirche hat aus dem Tempelsturm ein grundsätzliches Zinsverbot gemacht, welches erst offiziell mit der französischen Revlution aufgehoben wurde, aber schon während der Renaissance zuerst von den italienischen Geldwechslern mit ihren Banktischen (banco) nicht mehr beachtet wurde. Bis dahin konnten die Juden in das Geldgeschäft einsteigen, da sie zwar von Juden keine Zinsen nehmen durften, aber sehr wohl von Nichtjuden.

Aktuell wird die Frage das Zinsverbotes wieder von dem Islamic Banking problematisiert. Hier hat es aber nur noch einen Geldmachercharakter, noch nicht mal einen moralischen, weil man inzwischen die Hintergründe kennt. Der Religionsgründer Mohammed hatte im 7. Jahrhundert den Zinsverbot ausgesprochen, weil er in Mekka an dem Knotenpunkt der Weihrauchstraße sah, wie die Araber von den Juden und Oströmern über den Tisch gezogen wurden. Da die arabische Welt vom Westen immer weniger Beachtung findet, zieht sie sich auf Mohammeds wortwörtliche Aussage immer mehr zurück.

Die Financial Times Deutschland schrieb 2007 über Islamic Banking, von „einem der am schnellsten wachstumsstarken Märkte der Welt“ mit einem Marktvolumen von inzwischen 700 Mrd. Dollar. Also scheint das ein mindestens genau so gutes Geschäft zu sein, wie bei dem normale Bankbereich. Die Moslems selber sehen das Zinsverbot religiös moralisch. Das wird aber von den Banken nur ausgenutzt. Statt Zinsen nehmen sie Gewinn. Der effektive Zinssatz mit Gewinn, Bankgebühren usw. kann sogar höher sein.

Ein islamischer Pflegeschüler mit Rundbart, der auch keine Musik mehr anhörte, also schon sehr fromm war, schwärmte sehr begeistert von den Kreditverträgen der Deutschen Bank nur, weil dort nicht das Wort „Zinsen“ vorkam, sondern nur Gewinn. Gerade die Oberzockerbank.

Die Arbeiter, egal ob Anarchisten, Nationalsozialsten oder Moslems, und früher die Christen sowie die Kleinbürger lassen sich doch immer wieder gerne hinters Licht führen, indem sie Gewinne okay finden und Zinsen des Teufels, dabei ist das doch das gleiche. Beides zusammen ergibt die Profitrate p und diese ist das Ergebnis aus der von dem Arbeiter entwendeten Wertschöpfung m, die dann das vorgeschossene Kapital lukrativ verzinsen soll.


Gewinn + Zinsen = Mehrwert

Sogar im Arbeiterstaat müssen wir uns mindestens am Anfang zum Staatsaufbau Geld leihen. Auch bei Lenin gab es das, sicher für weniger Zinsen bei den Volksgenossen. Man kann gar keinen Staat aufbauen ohne Kredit.

Erst, wenn alle Arbeiterstaaten stabil aufgebaut sind, könnten wir die Zinsen, Geld, Partei und Staate abschaffen. Da nun dank des Kapitals selber gleichzeitig die Währungen aller Staaten zerstört werden, kommen wir von dem ersten Arbeiterstaat vielleicht 2020 zur freien Weltgesellschaft schon in einer Generation 2050.

Diesmal können wir den neoliberalen Brüderle als Zitierer von Lenin nehmen, sinngemäß zitiert: "Wenn ihr die Kapitalisten zerstören möchtet, dann zerstört deren Geld!"

Somalia, Irak, Syrien … Ukraine?

13.3.2014

Die USA wollten die Einflusszone der Sowjetunion und dann Russlands zurückdrängen und diese Länder dann selber übernehmen, aber bei ihrem Feldzug hinterließen sie nur Trümmerlandschaften und Barbareien. Das ukrainische Abenteuer wird wahrscheinlich auch genau so im Orkus enden, wie alle kriminellen Abenteuer der USA seit dem Vietnamkrieg. Für jeden Krieg seit Somalia haben sie vorher den Zauberlehrling ausgebildet, den sie danach nicht mehr einfangen konnten und der danach mit den vereinigten Staaten zusammen die restliche Welt verwüstet, die verzweifelt noch gegen ihren Untergang kämpft.

Bei der Ukraine haben sie den Verwüstungsplan derart geschickt angestellt, dass das „seriöse“ bürgerlich ach so „demokratische“ Europa bei den Verwüstungen mitmacht. Nachdem die rechten Bürgerlichen um Präsident Juschtschenko und Tymoschenko als Ministerpräsidentin 2004 nach der orangenen Revolution bei der Anbindung an Europa versagt hatten, setzten die Westmächte auf die faschistischen Gruppen wie Swoboda oder den rechten Sektor und bildeten sie im Straßenkampf, Geheimaktionen, Anschlägen und der Propaganda aus.

Nachdem 2010 der letzte mit 30,3% gewählte Präsident Wiktor Janukowytsch sein Amt antrat, kündigte er 2013 das Assozierungsabkommen mit der EU, da es ja doch harte Sozialkürzungsmaßnahmen verlangte und er und die Bevölkerung viel mehr günstigere Konditionsbedingungen von Russland bekamen. Daraufhin setzten die Westmächte die Nazis in Marsch und entfachten auf dem zentralen Platz von Kiew, dem Maidan, eine Massenbewegung gegen Janukowytsdch und für den Vertrag mit der EU.

Jetzt kommt ein Trick, den die USA meistens am Anfang einer Schurkerei vorführen, nämlich eine Schurkerei, dem sie dem Gegner in die Schuhe schieben. Sie lassen auf die Demonstranten vom Maidan von einer jetzigen Regierungspartei schießen mit 60 Toten und unterstellen dieses brutale Massaker dem alten Präsidenten Janukowytsch.

Alle Indizien sprechen für diese Vermutung, allein schon deshalb, weil erstens der russische Außenminister Lawrow eine Aufklärung fordert und zweitens die jetzige Regierung genau dies ablehnt. Haben sie vielleicht Angst, dass ihre Mitarbeit dabei rauskommt und Russland kann das nur fordern, wenn sie genau wissen, dass sie eine reine Weste haben.

In der Folge wird Janukowytsch derart unter Druck gesetzt, dass er nach Russland flieht und die Nazischurken zusammen mit der „Vaterlandspartei“ die neue Regierung stellen. Swoboda stellt davon 6 Minister, den Verteidigungs-, den Jugend- und Sozialminister, den Umwelt-, den Landwirtschafts- und den Bildungsminister, den Generalstaatsanwalt, die Antikorruptionsausschussvorsitzende und den stellvertretenden Premierminister und der rechte Sektor z.B. den stellvertretenden Verteidigungsminister.

Swoboda will u.a. alle Parteien verbieten, den Import sämtlicher Literatur aus Russland in die Ukraine verbieten  und alle russischsprachigen Intellektuellen und Ukrainophoben erschießen (schnell und ohne Prozess) sowie alle Industrien und Medien verstaatlichen.

Damit sie beweist, dass sie ihr Programm auch umsetzt, hat die neue Regierung schon mal die Minderheitenrechte der russischsprachigen Bevölkerung wie die russische Staatsprache abgeschafft oder die doppelte Staatsbürgerschaft unter Strafe gestellt. Der Vertrag mit Russland, den Militärhafen auf der Krim bis 2042 zu nutzen, wurde ersatzlos gekündigt.

Viele Russen haben zwei Staatsbürgerschaften, die sind jetzt alle kriminell.  Rabbiner fordert Juden zu Flucht aus Kiew auf. Die russische Intelligenz und die Ukrainophoben sollen ohne Prozess erschossen werden, die  russische Oma kann jetzt bei den Behörden ihre Rente nicht mehr auf russisch beantragen. 675.00 Russen sind nach einem Bericht der Agentur Tass im Januar und Februar schon nach Russland geflohen. Da ist es doch klar, dass die Russen alle Angst haben vor der Nazi-Regierung in Kiew und Putin sie beschützen will. Wir sind bestimmt kein Putin Anhänger, er ist ein kalter Despot, aber hier hat er recht.
Die Krim und das Donesz Becken gehörten vor der staatlichen Vereinigung 2012 zur Sowjetunion vorher zu Russland. 1991 bei der Trennung war Jelzin nur zu schwach, um das für Russland wieder einzufordern. Will der Westen jetzt für seine Großmachtpolitik diese Schwäche nutzen, Rossland hat im Mittelmeer sonst keinen Hafen mehr.

Die bürgerliche Partei von Timoschenko mit dem jetzigen Präsidenten Arsenij Jazenjuk heißt Vaterlandspartei. Auch nicht gerade liberal. Sie hat die beiden Anträge gegen die doppelte Staatsbürgerschaft und gegen die zwei Amtssprachen eingebracht, nicht einmal die Nazis. Da scheint das auch eine ganz schön rechte Partei zu sein a la Geert Wilders. Wenn wir dann noch sehen, dass Präsident Juschtschenko im Vorstand der anti­semitischen privaten Akademie für Humankap­i­tal (MAUP) saß, die einen Konferenz mit dem Titel „Die jüdisch-​bolschewistische Rev­o­lu­tion von 1917 - Quelle des Roten Ter­rors und der Hunger­snot in der Ukraine“, an der auch der ehemalige Klu-Klux-Klan-Führer David Duke teilnahm, abhielt, bekommen wir ein Bild davon, wir rechts die Mehrheitsgesellschaft seit der orangenen Revolution steht. Das fing schon mit der Auflösung der Sowjetunion an, wurde bei der orangenen Revolution noch verstärkt und jetzt wieder.

Mit diesem ganzen Gesindel arbeiten die Amerikaner zusammen, nur um Russlands Einfluss zurückzudrängen, außerdem haben Exxon und Shell Öllizenzen auf der Krim, die neu verteilt würden. Damit haben sie in der Ukraine ein Pulverfass installiert, das die ganze Welt in den Abgrund reißen kann.

Der Abgeordnete von Swoboda Mikhail Golovko drohte Russland schon mit  der Atombombe. In der Ukraine stehen 15 Atomkraftwerke, die alle dem russischen Staatskonzern gehören und die fast 44% vom ukrainischen Strom liefern. Das lädt die Nazis geradezu zu Anschlägen ein. Am 20.2.14 an dem AKW Riwne haben Nazis schon gezündelt. Erleben wir hier ein drittes Tschernobyl.

Die Vorsitzende der Vaterlandspartei Julia Timoschenko droht Krim bei Abspaltung mit Partisanenkrieg. Nicht zu fassen, da ist doch der Krieg schon vorprogrammiert. Die Alliierten werden wegen der Krim keinen Krieg machen wollen, weil sie wissen, bei einem Waffengang mit Russland gibt es nur Verlierer, nur weltweit verwüstete Städte und die Auslöschung der Menschheit. Und wenn die Ukrainer einen Partisanenkrieg auf der Krim machen, wird Russland die Ukraine angreifen. Will Timoschenko vielleicht noch die Alliierten da mit rein ziehen? Sie werden das Land noch in Trümmern gelegt bekommen, wie ihr großes Vorbild.

Da setzt der Cheftheoretiker des Untergangs noch eins drauf: „Brzeziński: EU kann mit Sieg in der Ukraine Weltmacht werden“. Klar, Weltmacht im Höllenschlund, das ist Eure Perspektive, unsere ist viel besser und nachhaltiger: Wir wollen unter uns keine Sklaven sehen und über uns keinen Herrn, und unsere Zukunft ist nah.

 

Dank Opium geht die Wirtschaft nun endlich wieder aufwärts.

1.4.2014

Das ist kein Aprilscherz, sondern bitterer Ernst. Die große Koalition verpasst der deutschen Wirtschaft jetzt den goldenen Schuss, und schon wächst endlich das Bruttoinlandprodukt um wahrscheinlich 3% mehr. Also ihr Dealer, haltet euch ran.

Ab September werden nach Brüsseler Richtlinien auch der geschätzte Drogen- und Zigarettenschmuggel in die Wirtschaftsleistung mit einbezogen. „Insgesamt könnte sich durch solche Tricks das Bruttoinlandsprodukt um 3 % erhöhen, erklärte die Sprecherin des Statistischen Bundesamts.“ (J. Jahnke: Lügen mit Statistik: Die Bundesregierung treibt es immer toller)

Endlich, es sah schon so aus, dass sich dieses Jahrzehnt nicht mehr viel bewegt nach einem Miniwachstum von 0,7% in 2012, 0,4% in 2013 und einer Schrumpfung von -5,0 in 2009  und auch der Schrödertrick von 2002 da nicht mehr viel half.
Schröder hatte 2002 bei der Einführung des Euro für die Berechnung der Inflation einfach nur die Lebensmittel und die Energiekosten ausgeschlossen, also gerade die mit 10 bzw. 12 Prozent am meisten wachsenden Preise. Das führt zwar zu einer durchschnittlich 5 bis 6 Prozent niedriger angegebenen Inflation als die der Wirklichkeit, aber darauf kommt es jetzt wirklich nicht drauf an.

Die Wirklichkeit ist das, was die Leute glauben, und das sind 1,6% Inflation. Das ist die Wahrheit. Das ist genau so mit der Kirche. Es kommt doch überhaupt nicht drauf an, ob es einen Gott gibt und ein Weiterleben  nach dem Tode, sondern auf das, was sich die Menschen gemeinsam ausgemacht haben, wie sie den Verstorbenen gedenken, also was sie gemeinsam glauben. Es ist doch vollkommen egal, ob ich an ein Weiterleben nach dem Tode glaube oder nicht, weil ich sowieso nicht nach dem Tod wieder aufwachen könnte und mir sage, scheiße, es gibt doch kein Leben nach dem Tode. Also kann ich glauben, was ich will.
Und da wir uns jetzt abgemacht haben, dass die Wirtschaft wieder brummt, brummt sie in den Abendnachrichten und in der Einkaufspassage. Somit ist es auch schnurzegal, wenn durch die wirklich höhere Inflation mittels des Deflators ein noch mal viel niedrigeres BIP-Wachstum rauskommt, und zwar BIP zu Vorarespreisen (BIPx100/100+Inflationsrate) zu BIP Vorjahr.
Also, wer rechnet denn schon so was kompliziertes, dafür ist doch das Statistische Bundesamt da, die Wirtschaft brummt doch, das sieht man doch alleine schon an den Beschäftigungszahlen. Die Beschäftigung in Stunden ist zwar seit 19919 um 6% gefallen, aber doch nur hauptsächlich bei den jungen Leuten, und die wissen davon nichts, dass es früher besser war. Also, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Alles geht aufwärts, selbst die Investitionen. Heiner Flassbeck, ex Chefvolkswirt der UNTAD in Genf, schreibt zwar, dass die Investitionen um 0,8% zurückgingen, aber der gute Mann wusste noch nichts davon, dass jetzt auch die Waffen zu den Investitionen dazu gezählt werden.

Ist doch logisch man. Für 1 Milliarde Euro mehr Waffen sorgen in Afghanistan dafür, dass wirklich mehr Opium angebaut wird und dann für 333 Millionen Euro mehr Opium hier verkauft wird und den BIP erhöhen. Also hat sich die Investition der 1 Milliarde Waffen in drei Jahren amortisiert,  das ist doch eine Superrentabilität. Da brummt die Wirtschaft richtig.
Da müsste die Polizei nur beim Drogen- und Zigarettenschmuggel ein bisschen wegschauen, will sie was für das Bruttosozialprodukt machen. Vielleicht noch ein paar Pubertierende mit gedämpfter Stimme anwerben „Hey, Du, willst du Opium, ich hab original aus Afghanistan, fisch geliefert, beste Qualität. Ich habe auch cleane Spritzen“ Vielleicht können da ja auch die Männer mit den Hüten aushelfen, die haben da mehr Erfahrung.

Und die Arbeitslosigkeit ging zurück. Richtig, zumindest die Statistik. Bei den Bedarfsgemeinschaften hat Merkel 1,5 Millionen aus der Arbeitslosenstatistik raus genommen, bei den in Maßnahmen etwa 1 Millionen und den 1 Eurojobbern, gratis arbeitenden Praktikanten und über 58jährigen zusammen noch einmal eine gute Million, sind zusammen 3,5 Millionen. So haben wir nur nur 3 Millionen Arbeitslose. Es geht doch aufwärts

Auch mit den Schulden. Die Regierung weist nur 81,6% aus. Für die Banken hat man sich zwar auch um mindestens 600 Milliarden verschuldet, so dass die Gesamtverschuldung wahrscheinlich mindestens 125% vom BIP beträgt, der zweithöchsten Schuldenrate in Europa, aber bitte schön, das ist geheim, das dürfen wir gar nicht wissen, das weiß nur die österreichische eitung. Also sehe ich nur die 81,6% Schulden

Also, alles geht bergauf. Wir können uns das wenigstens noch eine Weile einbilden, ob dann die Inflation zuerst kommt oder die Wahrheit mit dem BIP Wachstum, nachdem ein Betrieb nach dem anderen insolvent geworden ist trotz brumm, brumm, brummender Wirtschaft, weiß ich nicht, ich kann ja dann aufs Land ziehen, oder kommen da die Vandalen dann hinterher?
Ich glaub, ich bin hier irgendwie im falschen Film.

Captalism isn’t working, immer weniger!
another world is possible.

 

Turbotraumland Deutschland

Kurz vor dem Kolbenfresser der Wirtschaft wird der Scheinturbo angeworfen.

 4.5.2014

In den letzten Atemzügen liegend holt der Schäuble noch einmal seine Marionetten vor die Flimmerkiste, damit sie mit geschwellter Brust noch einmal die brummende Wirtschaft verkünden dürfen. Das Kasperle ruft, „Habt ihr auch alle tüchtig in die Hände gespuckt?“

„Wie irre“, schallt es im Chor zurück „Ja, ja, denn wir steigern das Bruttosozialprodukt“
Werden alle glauben, aber in Wirklichkeit wird zum 1.9.14 nur die Statistik aufgeblasen. Die Zigaretten- und Drogenschmuggelschätzung, die Schwarzarbeitsschätzung und die Prostitution werden dann nämlich vom Statistischen Bundesamt nach den Vorgaben aus Brüssel auch zum Bruttoinlandsprodukt BIP dazu gezählt. Link 1

Sie begründen das damit, dass da BIP  ja international vergleichbar sein solle. Also Deutschland will sich mit Afghanistan vergleichen, na gut. Dennoch darf man dann nicht sagen, das BIP ist 2014 um 3% gestiegen. Sondern zum BIP wurden noch die illegalen Aktivitäten statistisch dazugezählt, damit wir beim Wirtschaftswachstum weiter im Plus bleiben.. Aber das wird, wie bei allen statistischen Daten, auf eine größere Muskelprotzerei oder Angeberei hinauslaufen.

Es ist doch aber klar, dass die Wachstumskurve auf  Null zulaufen musste, in den 60er Jahren waren die Märkte in allen Industrieländern mit Autos, Waschmaschinen und Fernseher im Inland schon befriedigt, und es gab in den 70ern nur noch Ersatzinvestitionen und ab 2000 kaufte man sich eher gebrauchte Autos oder mit Rabatt.

Alle Daten zeigen das Ende des Kapitalismus. Die Zusammensetzung des Kapitals steht vor ihrem Höhepunkt, die Profitrate in der Produktion steht weit unter dem Finanzmarktzinssatz und alle Märkte sind voll gestopft. China exportiert schon zurück, die USA liefern nach China nur noch Altpapier und Schrott.

Die Regierung zeigt doch mit ihrem letzten Mittel, dass sie selbst kein großes Vertrauen mehr in die Wachstumskraft der kapitalistischen Wirtschaft hat, von dem die Marktwirtschaft doch abhängig wäre. Da die Marktanbieter gegenseitig konkurrieren, müssen sie jedes Jahr rationalisieren, das heißt Arbeiter entlassen, oder Lohn runter setzen. Sollen die Arbeiter dennoch gehalten werden, müssten sie den Markt eines Konkurrenten erobern, den Markt ausweiten.

Die Herrschenden kennen doch selber das Diagramm im Titel der Wirtschaftsleistung von 1960 bis 2009. Das habe ich von ihrem Statistischren Bundesamt runter geladen. Danach war es auf ihrer Webseite verschwunden. Es war Ihnen doch zu peinlich. Wenn jemand was von Statistik versteht, dann kann er sich den Trend dazu zeichnen. Das habe ich gemacht und schon wird es klar, warum die Herrschaften die Drogen dazu nehmen, es droht das Dauer-Minus, da helfen ihnen nur noch Drogen.

Bei allen Daten betrügt die Regierung schon. Die 8 Millionen Arbeitslosen schummelten sie einfach weg, indem sie die Bedarfsgemeinschaften, die Maßnameteilnehmer, die 1 Euro-Jobber, die 58 jährigen, die Praktikantinnen aus der Statistik nahmen und 8 Millionen Jugendliche nur noch mit Halbtags-400 Euro-Jobs beschäftigten.

Die Schulden drückten sie nach unten, indem alle Abgeordneten einfach beschlossen, dass die Banken Bailouts geheim sind und euch gar nichts angehen, aber zahlen dürft ihr sie. 2

Bei der Inflation rechneten sie ab 2002 ohne die Lebensmittel und ohne Energiekosten (Link 3) mit der seltsamsten Begründung aller Zeiten, „da diese in stärkerem Maße Schwankungen unterworfen sind, deren Ursachen nicht innerhalb der betrachteten Volkswirtschaft zu finden sind“ Aber die ausländischen Waren verteuern auch unseren Warenkorb und gehören in die Inflationsrechnung.

Das alleine waren übrigens schon mittels des Deflators  4 im Durchschnitt 4 Prozent mehr Wachstum des Bruttoinlandsproduktes 5. Ab September kommt wahrscheinlich noch mal die 3% fürs Opiumfixen dazu 6, macht zusammen 7%, die das Statistische Bundesamt im Auftrag des Finanzministeriums dazu schummelt.

Samit halten wir das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes auch nur bis 2020 über Null. Dann würde ich vorschlagen, doch auch die Plünderungen im Krieg, das sogenannte Magdeburgisieren, und die Plünderungen der bald übers Land ziehenden „Vandalen“ in das Bruttoinlandsprodukt mit einzurechnen, damit könnten wir uns noch bis 2025 retten…
Zu so viel Betrug gehört ganz schön viel kriminelle Energie, was da in den Regierungsbänken sitzt. Die Herrschaften spielen uns einen Superstaat vor, dabei ist die Marktwirtschaft in Deutschland vor dem Koma.7


Zur Ablenkung von der Katastrophe der  Marktwirtschaft plant Amerika den Weltkrieg wegen der  Ukraine mit Russland 7, sie fordern Europa zu mehr Rüstung auf 8. Wollen die Amerikaner wirklich Russen killen? Im Schwarzen Meer flog eine russischer Kampfjet mehrmals einen Scheinangriff auf den US-Zerstörer USS Donald Cook 9. 27 Matrosen reichten daraufhin gleich ihren Rücktritt bei der Navy ein „und gingen von Bord. Das Pentagon räumte ein, die Scheinangriffe der Su-24 auf den US-Zerstörer haben eine demoralisierende Wirkung auf die Mannschaft erzeugt.“

Aber im Untergang werden sie sagen, seht ihr, die Wirtschaft geht wegen des Krieges kaputt, damit die USA in aller Welt so schöne Demokratien mit den vielen Dumpinglöhnen installieren kann.

Wir sehen, es hat noch nie so wenig Sinn gemacht wie heute, auf den Kapitalismus zu hoffen. Also, unterstützt die bis jetzt weltweit 500 Betriebe ohne Boss mit dem alternativen und gleichgewichtigen Weltwirtschaftssystem ohne Profit, auf das sie mehr werden - bald gibt es diesen Betrieb auch bei Dir um die Ecke.

 

Unser brummendes Wirtschaftswachstum steht auf der grünen Wiese
Und wartet auf einen neuen Markt.

7.5.2014

Es ist normal, dass neue Autos zwischengelagert werden, da der Absatz zu bestimmen Stoßzeiten höher liegt, die Produktion aber gleichmäßig verläuft. Auch muss erst das ganze Schiff voll werden können, bevor es verladen wird. Da aber werden die Autos zwischengelagert auf Parkplätzen in Hafennähe.
Es gibt aber vieles neu, weshalb der Verkauf  der gesamten zwischengelagerten Autos diesmal fraglich ist. Nicht fraglich ist das BIP, das die deutsche Wirtschaft wieder brummen wird. Um die geschätzt 10.000 Autos von der Fabrik hier auf die Wiese zu fahren, braucht man eine Tageszulassung, in diesem Moment sind die Autos schon im BIP, also stehen hier gut 300 Millionen BIP.
Vor zwei Jahren lag die zwischengelagerte Menge der Autos noch bei 27% des gesamten Umsatzes, heute liegt sie bereits bei 33%. Schau mal, sie streuen gar kein Kies mehr auf den Erweiterungsflächen, glauben die selber nicht mehr an den Verkauf dieser Charge.

In den vergangenen Jahren wurde der Überschuss noch leicht nach China verkauft, das wird diesmal aber schwieriger.
Erstens, weil deren BIP von einem Wachstum von 12% in 2009 schon runter auf 7,4% gefallen ist.
Zweitens steht China kurz vor dem Ausbruch einer Immobilienkrise, da 68.0000.000 schon unvermietet leer stehen und die Immobilienpreise in einigen Städten schon sinken.

Drittens verlost die Stadtverwaltung von Peking wegen des Smogs nur noch eine begrenzte Anzahl von Autozulassungen.
Viertens bremst China langsam den Auto-Import und verlangt von den Importeuren auch die Entwicklung und Forschung sowie Design nach China zu verlagern.

Fünftens haben die wichtigsten Autokonzerne inzwischen schon doppelt so viel Firmen in China selber als in Deutschland, VW alleine schon 12 Werke, Ende 2014 dann 14 Werke.

So titeln die DWN „Scheitert China, scheitert die deutsche Auto-Industrie“, und mit einem Crash 2014 rechen alle Wirtschaftsanalytiker, spätestens 2015, und der wird doppelt so tief sein wie der Lehman-Crash 2008.

Die Automanager geraten schon ganz schön ins Schwitzen, dass sie ihr Blech auf der Wiese überhaupt noch losbekommen. Andere Käuferländer als China sind nicht in Sicht, Europa schlittert immer weiter rein in die Krise, sie hält nur noch gerade eine Crah-Lawine mit einer höheren Inflation von geschätzt 6% auf. Oder glaubst Du, dass die Regierung mehr Steuern eingenommen hat, obwohl immer mehr Firmen in die Insolvenz gehen und 1/3 aller Autos auf der Wiese stehen. Die so genannten Steuermehreinnahmen sind nur die Preissteigerungen, genauer Steuermehreinnahen plus Steuerausfall wegen Insolvenzen = Tatsächliche Inflation.

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten titeln am 5.5.: „Deutsche kaufen weniger Autos. Die Zahl der Automobil-Neuzulassungen schrumpfte in Deutschland im April um 4 Prozent. Audi klagt über hohen Margen-Druck. Die Hersteller müssen ihre Kapazitäten abbauen.“

Der Focus-online meldet am 20.5: Viele Autohändler werden die nächsten Jahre nicht überleben. Eine Studie der Unternehmungsberatung Arthur D. Little, die FOCUS Online vorab vorliegt, zeigt das wahre Ausmaß der Misere“. der Autoabsatz ist in Europa von 2007 bis 2013 um 24% gefallen“

Diese beiden Meldungen gab es, obwohl der Autoabsatz in Westeuropa von 16,9 Millionen Autos im Jahr 2007 bis 2013 um 24 Prozent auf 13,1 Millionen fiel, also schon auf einem sehr niedrigen Niveau war.
Die Autoindustrie umfasst in Deutschland mit den Zulieferern 14% aller Beschäftigten im produzierenden Gewerbe oder 8% der gesamten Wirtschaft mit Dienstleistungssektor.

In den meisten anderen sieht es auch nicht viel anders aus, oft noch schlimmer. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Statistiklügen von Merkel, Schäuble § Gabriel zutage treten und ihr ganzes Kartenhaus zusammenbrechen wird. Eure Zeit ist abgelaufen, ihr habt lediglich noch die Nachspielzeit.

 

Die Deindustriealisierungsphase in Deutschland hat schon begonnen und keiner merkt es. BIP -3%.

Civilisation Peak überschritten (Nach MIT Forschungsinstitut, Cambridge).

13.6.2014


Die Regierung hat für 2015 ein ganz tolles Wachstum von 2% angekündigt. Währenddessen in den Städten die Bettler und Flaschensammler auch wachsen. Die Realisten ziehen von der 2% die 2,4% wieder ab, die durchs die Erfassung illegaler Aktivitäten im Bruttoinlandsprodukt sowie der Prostitution jetzt dazu
mit enthalten sind.

Das Wiener Wirtschaftsblatt stellt empört fest: „Das BIP, eine Farce: Sex und Drogen helfen Europas Wachstum auf die Beine“ „EuropabekommteinenneuenWachstumsmotor“ titelt die Welt, „Anschaffen und Koksen steigern das Bruttoinlandprodukt“ die NZZ.

Absurd. Während die Kapazitäten bei dem konstruktiven Teil, der Produktion immer mehr abgebaut werden, nehmen sie bei dem destruktiven Teil vehement zu, dem Waren-Sex, Drugs, der Schwarzarbeit und dem Zigarettenschmuggel.

Natürlich  kann man auch die illegalen Aktivitäten beim BIP dazurechnen, nur das ist dann keine Steigerung beim BIP, sondern wurde jetzt nur zusätzlich ins BIP rein genommen, Drogen gab es auch vorher.

Die, die gerne in einer Traumwelt leben, bleiben natürlich bei den tollen 2% und bewundern die Schlaglöcher in ihrer Straße und freuen sich, dass endlich das Hallenbad geschlossen wurde. Dafür gibt es auch weniger Arbeitslose in der Statistik, denkt unser Langschläfer während der Sachliche die vielen ausgeschlossen Arbeitslosen sieht, die aus Bedarfsgemeinschaften, die 1 Euro-Jobber, die Maßnahmeteilnehmer, die 58jährigen und Praktikanten.

In Oberhausen schließen immer mehr Läden, während der Sozialistenhasser sich lieber die 143. Folge seines Lieblingsrührschinkens anschaut.

Wir müssen noch von der -0,4% BIP-Schrumpfung den BIP-Wachstumsanteil, der durch die Inflationstricks entstanden ist, wieder abziehen. Ich erklär es am besten noch mal.

Es handelt sich hier nicht um das BIP, sondern um die BIP Steigerungsgrad. Um zwei BIPs vergleichen zu können, müssen sie mit gleichen Preisen bewertet sein. Wenn ich nun bei dem, des letzten Jahres 2013 das Wachstum zu 2012 feststellen will, muss ich vo4rher aus dem BIP 2013 die Inflation von 2013 wieder herausrechen. Nun kann ich es mit dem BIP 2012 vergleichen.
Es gab 2013 ein nominales BIP von  2.737,60 Euro und eine Inflation von 1,5%. Rechne ich die Inflation wieder raus, bekomme ich für 2013 ein reales BIP von 2,697,14 Euro. Verglichen mit dem BIP vom 2012 = 2.666,40 Euro macht das eine Wachstum von 1,14% Nun haben wir das Wachstum mit Deflator gerechnet.
Auf der Webseite vom Statistischen Bundesamt steht 0,4% Wachstum, aber diese Differenz kommt daher, weil das StaBua mit Vorab-Zahlen rechnet.

Nun weiß man, dass die Inflationszahl von 1,5% viel zu niedrig ist, da “Im Statistischen Warenkorb jedenfalls per Ende 2013Nahrungsmittel mit 10,3 Prozent und Stromkosten mit 2,6 Prozent gewichtet sind“.  Prof. Brachinger ging schon 2008 von einer Verbraucherinflation 8,6% aus. Die Verbraucherinflation ist um 2-3% höher als die durchschnittliche Inflation, also sagen wir gesamte Inflation betrug 5-6%.

Gehen wir nun von einer Inflation von 5% statt 1,5% aus, so müsste die obige Rechnung lauten: 2013 nominal =  2.737,60 Euro und real = 2.607,24 Euro. Das wäre dann statt einem Wachstum von 1,14% ein Rückgang von 1,42%, also 2,56% weniger als die offizielle Zahl.

Wir sind also sogar schon in einer Stagnationsphase und trotzdem geht es noch weiter abwärts, was die Elite nicht zugeben mag, da wir sonst eine Revolution hätten, also wird noch einmal der Sex und Drugs von 2,4% aufs BIP oben raufgepackt. Es muss schon ziemlich schlecht stehen mit der ganzen Welt, dass sie diesmal sogar so schummeln, dass alle Medien das mitgekriegt haben, aber immer noch nicht die Massen. Die zucken mit den Schulten und denken, Sex und Drug, ja warum nicht und realisieren nicht, dass dieses auch eine Schrumpfung bedeutet.

Um das BIP vergleichen zu können, muss man also 2,56 + 2,4% und noch einen kleinen Teil für die Hedonik, zusammen 5% abziehen. Wenn die Regierung 2015 von 2% Wachstum spricht, dann ist das in Wirklichkeit ein 3%tiger Rückgang. Diese 3% Schrumpfung stimmen überein mit der Schrumpfung auf der Grafik des MIT-Zukunftsforschungszentrums der Cambridge-Universität. Hier fällt die Industrieproduktion in 15 Jahren um 50%, das sind pro Jahr 3%. Wir befanden uns 2013 mit dem Rückgang von 1,42% + Hedonik auf dem 1. Punkt nach dem Höhepunkt der roten Linie, bevor es mit -3% sehr schnell in den Keller geht.

Das MIT- Zukunftsforschungszentrum hatte schon 1972 eine Studie vorgelegt und dort mit ihren Trend Prophezeiungen nur knapp daneben gelegen, wie man aus der Grafik entnehmen kann. Das MIT ist also zu recht das führende Zukunftsforschungszentrum de Welt.

Unsre Analyse vom Point of no Return in der Produktion deckt sich zufällig genau auch mit diesem Trend. Wir sahen die Profitrate in der Produktion bereits unterhalb des Finanzmarktzinssatzes, so dass eine kapitalistische Produktion auf erweiterter Stufenleiter mit der Reproduktion sich schon nicht mehr lohnt. Die Kapitalzusammensetzung hat ihren Höhepunkt erreicht und die internationalen Märkte sind so verstopft, dass ihnen die Waren zu den Ohren wieder rauskommen.
In normalen Zeiten fiel der Überschuss immer im Konsumsektor an und man konnte ihn einfach immer in den Produktionsmittelsektor übertragen. Dann aber, wenn der Produktionsmittelsektor weltweit schneller fällt als der Konsumsektor, fällt der Überschuss im Produktionsmittelsektor an, und diesen kann man nicht mehr übertragen werden. Was soll auch die Frau Meyer in der Küche mit einer Stanzmaschine. Das war im Frühjahr 2009. Also fährt die Weltwirtschaft etwas zeitverzögert wie gegen die Wand.

Wir sind schon längst in der Abwärtsphase der industriellen Produktion. Die Produktion bringt kein Gewinn mehr, außerdem geben die Banken immer seltener Kredite für den Mitfelstand.

Ein Drittel aller Autos stehen auf der Wiese, Mercedes verkauft nur noch die Hälfte aller Autos per Leasing, die Hapag-Lloyd Schiffe sind nur zu 20% ausgelastet, dem Maschinenbau  geht es schlecht, der Roboterindustrie, den Stahlkonzernen, die Druckmaschinenindustrie und, und, und. Auch Schwache Nachfrage in China: Eisen- und Stahlpreis auf Rekordtief

Immer mehr Firmen gehen pleite „Die Signale für die Konjunktur sind gut - sie kommen aber noch nicht bei den Unternehmen an.“ Schreibt die Wirtschaftswoche. Merken die selber nicht mehr ihre Widersprüche oder sind sie auf die eigene Propaganda reingefallen?

Wir sind schon in der Abwärtsphase der Industrieproduktion. Überlehen werden nur die selbstverwalteten Betriebe ohne Boss. In einer Werft von denen in Argentinien überlebten die Kollegen das erste Jahr ohne Lohn. Sie können ohne Gewinne überleben und brauchen im Kapitalismus neben ihren Lohn und den Kosten nur die Bankzinsen, keine fetten Vorstandsgehälter und keine Geizbonis.

 

Welche Blase platzt zuerst?

Der Blasenplatzenwettlauf.

5.7.2014

ust 1914 laufen gleichzeitig mehrere Blasen auf den Riesenknall zu als würden sie die Schallmauer durchbrechen, die  Euroschuldenblase, die Profitproduktionsersatzblase, die Statistiklügenblase, die Gelddruckblase, die Schwellenländerblase, die Schuldenblase, die Bruttoinlandsproduktblase, die amerikanische Immobilienblase 2014, die chinesische Immobilienblase und die Bankenblase, und, und und .
Das ganze System ist ein Schneeballsystem. Indem, dass der Kapitalismus aufhört, zu wachsen, werden die Menschen arbeitslos, da ständig rationalisiert werden muss und dadurch der Anteil der Maschinen in den Waren immer größer wird und der Arbeiter nur gehalten werden kann, wenn die Betriebe weiter wachsen.

So ist das auch mit allen Blasen. Das Blasenplatzen wird nur dadurch verhindert, dass die Blase noch größer gemacht wird. Nehmen wir die Schuldenblase. Der Staat nimmt Geld auf und bei über 100% vom BIP irgendwann muss er Konkurs anmelden. Er würde kein Kredit mehr bekommen und kann dann keine Beamten und Renten mehr bezahlen, die Theater, Museen, Parks und Zoos müssten geschlossen werden, wie jetzt in den Vereinigten Staaten.

Also druckt Deutschland einfach weiter und tut so, als ob sie das  einfach locker bezahlen werden kann. Das macht die deutsche Regierung ganz geschickt, indem sie einfach im Bundestag die größten Schulden für die Banken als geheim abstimmen lässt. So braucht Deutschland nicht sagen, dass es eigentlich 140% Schulden vom BIP hat, sondern spricht von nur 80,15%. Schlau, gell, das gefällt Dir. So können wir nämlich sagen, dass Deutschland gut durch die Krise gekommen sei, oder?

Oder die Immobilienblase in China. In 15 Städten sinken schon der Immobilienpreise. Ein weiterer Fall hätte zur Folge, wie 2008 in den USA, das die Immobilienkredite nicht mehr gedeckt sind und die Schuldner tausendfach in die Insolvenz gehen. Auf Grund dieser faulen Kredite würden Chinas Banken wie die Dominosteine umfallen, was eine stärkere verheerende Wirkung auf dem globalisierten Markt haben wird, als 2008 die Lehman-Pleite.

Die Kenner vom chinesischen Immobilienmarkt denken, dass im September 2014 diese Immoblase platzen wird. Nun versucht der chinesische Staat dagegen anzukämpfen, indem er zu den 68 Millionen bereits leer stehenden Wohnungen noch weitere Geisterstädte baut wie hier, sieht aus wie Manhatten, nur, niemand wohnt da. China baut das nur, um die Nachfrage hoch zu halten, aber „nobody is there“. Und dennoch sinkt der Immopreis im Juni 2014 weiter

Da kommt auf dem 2. Platz der Herr von der Bankenblase angehechelt. Die Banken haben nur 4% Eigenkapital, obwohl sie 10% mindestens habe n sollten. Trotzdem wetten sie miteinander um sogenannte CDS (Credit Default Swaps), Kreditversicherungen ohne Kredit . Nun,  bevor der Bankrun richtig loslegt und die Kunden ihr Geld von der Bank weiter abheben, hat Europa schon 1,7 Mrd. an die bulgarischen  Banken bezahlt. Und dennoch stehen die Bankkunden in Dreierreihen vor der Bank.Jedoch sind die bulgarischen Banken zu Teilen im Besitz von ausländischen Instituten, darunter deritalienischen Uni Credit, der französischen Société Générale, der österreichischen Raiffeisenbank und auch dergriechischen Banken. (DWN).

Prompt stürzten die österreichischen Banken an der Börse ab, da die Österreicher sich am stärksten sich in Osteuropa engagieren. Nun sah ein Risiko-Experte: Der Bank-Run in Bulgarien ist ein deutliches Warnsignal für Europas Banken. Das nationale Kleinkapital erwirtschaftet kaum mehr Gewinne, weshalb ihre Kredite notleidend werden und die Banken gestützt werden. Fast jeder 2. Kredit ist faul und die Banken verlegen sich auf Derivate und  CDS-Wetten. Dieses ist schon 20 bis 50 größer als das BIP.

Dazu  kommen jetzt noch die „Turbulenzen an der Börse Dubai, sie könnten Vorspiel zu globaler Krise sein“ Der Absturz der Börse von Dubai war auch 2008 das Vorspiel der Lehmann-Pleite.

Da kommen schon um die Ecke die Euroschuldenblase und die Statistiklügenblase angerollt. Na, werden sie die chinesische Immobilienblase oder die Bankenblase noch einholen?

 

Die Angst der Superreichen vor der Rache der Armen

5.7.2014

In diesem Jahr wird die erste Blase mit einem nerv zerfetzenden Getöse platzen und wie eine Apokalypse alle anderen Blasen mit einem schrillen Platzkonzert mit sich reißen. Der Baltic Dry Index, der den Weltseehandel misst, ist so tief eingebrochen wie 2008 vor dem Lehman-Crash.

Die Zentralbank der Zentralbanken BIZ schrieb in ihrem Jahresbericht vom 1.4.2013 – 31.3.2014 „Nur wenige sind bereit, Finanzbooms zu zügeln, die allen die Illusion vermitteln, sie seien reicher. Oder auf  die schnellen Rezepte zur Ankurbelung der Wirtschaft zu verzichten, selbst wenn untragbare  Finanzbooms  dadurch  noch  angeheizt  werden  könnten.  Oder  die Bilanzprobleme  inmitten  des  Abschwungs  ernsthaft  anzugehen,  wenn  scheinbar einfachere Maßnahmen zur Verfügung stehen. Die Versuchung, eine Abkürzung zu nehmen, ist einfach zu groß, obwohl die Gefahr besteht, dass sie ins Leere führt. Der Weg vor uns kann lang sein. Ein Grund mehr also, die Reise lieber früher als später anzutreten“ S. 25. Auf deutsch „Die Menschen machen lieber Blasen, die eine heile Welt vorgaukeln. Aber je größer diese Blasen werden, umso verheerender wird das Platzen. Lasst die Blasen besser jetzt ‚kontrolliert’ platzen.

Janet Yellen, Chefin von der Zentralbank der USA, Fed, antwortete daraufhin in einer Rede vor der IWF in dem Wissen, dass man jetzt, 2014, keine Blase mehr kontrolliert platzen lassen könnte: „es sei nicht Aufgabe der Fed, Blasen zum Platzen zu bringen.“ Also wird kräftig weiter aufgeblasen.

Rechtzeitig vor dem großen Blasen platzen hat Lynn Forster de Rothschild die 250 reichsten der Reichen in das Londoner Manson’s Haus zu einer Konferenz  über inklusiven Kapitalismus geladen. IWF-Chefin Christine Lagarde hielt den versammelten 30 Billionen Dollar einen Vortrag über „Den Ruf zu den Waffen“

Dahinter stand die Frage, welche Investments sollte man tätigen, um die Folgen der Kluft zwischen Arm und Reich nicht in einem für die Finanz-Eliten fürchterlichen Aufstand enden zu lassen.

Wir möchten den Geldsäcken bestätigen, dass sie mit ihrer Einschätzung des „für die Finanz-Eliten fürchterlichen Aufstand“ richtig liegen, aber das erst zum Ende des Jahrzehnts. Die Massen werden fürchterliche Rache nehmen wollen. In der ungarischen Revolution 1956 hatte das aufgebrachte Volk die ungarischen Stasis, die Avo-leute verbrannt und an dem nächsten Baum aufgehangen. In Russland dagegen im Juli 1917 hatten die Demonstranten auch einen Minister der Kerenski Kriegsregierung erwischt und wollten ihn  gerade aufknüpfen, da kam zufällig Leo Trotzki vorbei, stieg auf ein Auto, und überzeuge die Leute, keine unüberlegte spontanen Dummheiten zu machen, letztlich gehörte der Mann vor ein von allen gewählten revolutionäres Richter, der besonnen alle Seiten abwägt. Der Unterschied zwischen der russischen und ungarischen Revolution war einfach der, dass es in Russland 1917 eine erfahrene revolutionäre Partei gab, und in Ungarn 1956 eben noch gar keine, sie konnte sich nicht unter der stalinistischen Diktatur auch nicht im Untergrund entwickeln.

Unter Lenin gab es nur halb so viel Gefangene wie beim Zar. Wir revolutionäre organisierte Marxisten sind nicht so rachsüchtig wie die Regierungen der Reichen. Wir gehen vielmehr von der Resozialisierung aus. Warum sollte man groß Geld ausgeben für Gefängnisse, wenn man die Täter umschulen kann und sie dann ein produktives Mitglied der Gesellschaft werden können.
Heute sind die Superreichen nur destruktiv. In der Vergangenheit waren sie aber auch konstruktiv. Um das zu erklären, wollen wir ein wenig ausholen.

Der Mensch hat schon vor 40.000 Jahren in Australien Kunst gemacht, das Ulmer Museum zeigt ein 36.000 Jahre alte kleine Stierplastik. Der Mensch hatte also schon damals ein Mehrprodukt produziert, dennoch benötigte er unwahrscheinlich lange, um die Produktivkräfte auch weiter zu entwickeln. Erst vor 8.000 Jahren war die größte Siedlung der Welt Çatal Hüyük 5.000-6.000 Einwohner groß, ohne Stadtmauer. Der einzige Schutz war, dass die Häuser wie bei den Pueblo-Indianern aneinander gebaut wurden und man nur über die Dächer in die Häuser gelangen konnte. Das hätte als Schutz vielleicht bei den Nachbarstämmen gelangt, aber nicht bei den hoch organisierten Kriegern der sich jetzt entwickelnden Herrschaftsgesellschaften mit Königen und Pharaos.

Bis zur Jungsteinzeit waren die Menschen Jäger und Sammler. Sie brauchten in tierreichen Gegenden nur 2  Stunden am Tag arbeiten. Der ganze Stamm lebte gemeinsam in Langhäusern. Die Küchenarbeit und die Kindererziehung der Frauen hatte vor der Öffentlichkeit des gesamten Stammes stattgefunden. Sie waren noch anerkannt und waren die Hauptgöttin und Priesterin. Man ging nach dem Mutterrecht vor. Hier wurde der Name der Mutter vererbt, die Töchter wurden nach der Mutter Familienoberhaupt wie heute noch bei den Mosuo oder auch teilweise bei den liberalen Tuaregs, deshalb heißen sie ja auch bei den strengen Moslems , die „von Gott Verstoßenen“, arabisch Tarqi, natürlich von einer männlichen Gottheit Verstoßene.
Die Jägerstämme waren aber so erfolgreich, dass die Stämme immer größer wurden und die vorhandenen wilden Tiere nicht mehr ausreichten. Die Stämme gingen über zur Viehzucht und den auch dann notwendigen Ackerbau. Nun mussten sie 10 Stunden am Tag arbeiten. Die Menschen damals erklärten sich das mit der von ihrer Gottheit Vertreibung aus dem Paradies, dem Garten Eden. Eden ist arabisch und heißt ‚unbebautes Land’.

Am Anfang dieser vor 7.000 Jahren neolithischen Revolution handelten die Häuptlinge noch im Namen der Stämme und für deren Rechnung, die gemeinsam noch den Dorfacker bearbeiteten. Der Handelsgewinn ging an die Kommune, die Dorfgemeinschaft. Als die Äcker aber bald privatisiert und das Patriarchat eingeführt wurde, handelten sie aber die Ackerprodukte nur noch im eigenen Namen und behielten den Handelsgewinn für sich. Wegen des Diebstahls begleite sie eine Security-Truppe (policia). Die Polizei war also die erste Verbrecherorganisation.

Damit fing die Sonderrolle der Könige und der Reichen an, zusammen mit der Einführung des Patriarchats. Das Patriarchat hatten die Männer durchgesetzt, weil sie als der Stärkere den Acker umpflügten. Sie wollten nur ihren leiblichen Kindern den Hof und die Äcker vererben und kontrollierten deshalb die Frauen und schränkten deren Freiheit ein. Ab nun wurden die Hauptgötter auch die Männer. Da nun alle Männer die Frauen unterdrückt hatten und sich über sie stellten, darf man sich auch nicht wundern, dass sich die Könige über das Volk gestellt haben.

Die haben im Nu aber auch Architekten, Kanalisationsbauer und andere Ingeniere, Schreiberlinge, Priester, Soldaten und Polizisten um sich geschart und große Städte Paläste, Pyramiden und Tempel gebaut, die Schrift entwickelt und die Mathematik. Uruk war vor 6.000 Jahren schon 100.000 Einwohner groß. Ihre Dynamik entwickelten  die Herrschaftsgesellschaften durch das Misstrauen und den Wettlauf. Die Schrift entwickelte sich aus den Lieferscheinen/Tonbullen. Durch den Wettlauf bei der Menge der Leibeigenen unternahmen sie Kriege, was den Schiffbau, die Metallurgie und andere Wissenschaften voranbrachte. Kriege waren ab jetzt regelmäßig. In der Jungsteinzeit waren sie nur Ausnahme, bei einer Dürre beispielsweise. Die Bauern bei den Griechen arbeiteten im Sommer auf dem Acker und im Winter zogen sie jedes Jahr in den Krieg.

Eine Unterteilung in zwei Hauptklassen war historisch notwendig. Natürlich entwickelten die Reichen nicht die Produktivkräfte und die Arbeiterklasse aus Liebe zur Menschheit, sondern dies nur für ihren Gewinn und ihre Macht, die Entwicklung der Produktivkräfte war nur das notwendige Abfallprodukt dieser Entwicklung.

Im Kapitalismus explodierten die Produktivkräfte förmlich durch die Konkurrenz und es wurde die revolutionäre Klasse der Arbeiter als Lohnabhängige überhaupt erst einmal entwickelt. Nun wechselte man von der einfachen Warengesellschaft zur kapitalistischen Warengesellschaft. Wenn  er nun am Jahresanfang 100 Mark investierte, wollte er am Jahresende 100 Mark + Delta x, sagen wir 100% + 5% = 105 wieder zurückbekommen.

Wegen der Konkurrenz rationalisiert er und muss dadurch ständig wachsen, will er keine Arbeiter entlassen. Wenn nicht, dann sinkt die Profitrate. Genau vor diesem Problem stehen jetzt die Superreichen.

Die wichtigsten Bedürfnisse sind jetzt bei den Verbrauchern befriedigt und alle Wirtschaften wachsen nicht mehr. Heute sind die Reichen nur noch destruktiv. In fast alle Waren werden Chips zur Verkürzung der Lebensdauer oder schlechtes Material eingebaut. Regenerative Energien werden boykottiert, weil damit nichts zu verdienen gibt. Seit dem Vietnam Krieg sind 99% aller Getöteten in Kriegen die Zivilisten. Die Regierungen der Reichen betrügen und belügen die Massen und gehen über Leichen.

Nichts wächst mehr, keine Profitrate, die schrumpft. Das Kapital der Reichen wächst nicht mehr durch den Produktionsprofit, also quetscht sie den Steuerzahler aus, indem sie die Banken für sich wetten lassen und die Verliererbanken zahlt eben der Steuerzahler. Der Staat ist aber blank und druckt einfach das Geld ohne entsprechende Wertschöpfung. Also wird es eine Hyperinflation geben. Das Geld der Reichen wird nichts mehr wert sein und dann werden auch noch die Betriebe besetzt und die Haziendas.

Ob so oder so, die Welt der Reichen ist am Absaufen. Der beste Schutz für die Super reichen wäre jetzt, die revolutionären Organisationen zumindest nicht mehr behindern zu lassen, auf alle Fälle die Kluft zwischen Arm und Reich nicht mehr größer werden zu lassen, sonst sieht es nicht gut aus für sie, aber das wissen sie alles selber, sonst hätten sie nicht die Krösus Veranstaltung gemacht.

Sie können gar nichts daran ändern, dass die Kluft immer größer wird, deshalb sind Aufrufe von Mahnern schon vergebens und idealistisch. Wenn sich die 100 Reichsten zusammentun sollten, und ihre Zinsen den Armen schenken würden, würden sofort die nächsten 100 Reichen kommen und ihre Lücke ausfüllen.

In Amerika gehört schon 1% aller Menschen 42% aller Vermögen. Da kann die Menschheit nur aus dem Gleichgewicht geraten. Was haben die Reichen noch vor mit ihrer Raffgier.

Nein, es müssen erst die grundsätzlichen Gesetze geändert werden. Das können aber auch nur wir Arbeiter. Nachdem wir unsere Betriebe besetz haben, werden wir eine Welt bauen, in der alle Menschen gleiches Geld haben und in der es keinen Hass, keine Gier und keinen Neid mehr gibt. Jetzt sagen schon wieder viele Reiche, das wären aber ihre Betriebe. Falsch. Die sind schon von unseren produzierten Waren und deren Erlöse bezahlt und zigmal abgeschrieben worden. Die Betriebe gehören uns Arbeitern, sie wurden ja auch von uns Arbeitern gebaut.

Die Verachtung und den Hass der Reichen auf uns Arbeiter werden wir einfach in Liebe umwandeln, wie z.B. in Südafrika. Da hat ein ehemaliger weißer Polizeioffizier 10 schwarzen Müttern, deren Kinder von seinen Polizisten erschossen wurden, die Füße gewaschen und alle haben gemeinsam geweint. Nicht aus Idealismus, das ist einfach nur historischer Materialismus.

Nur ohne Hass kann eine Gesellschaft überleben. Aber ihren Superreichtum sind die Geldleute auf alle Fälle los. Lenin schrieb, dass es lange, die Bankdirektoren für 2 Wochen ins Gefängnis zu werfen, dann hätten sie schon genug Angst. Juristisch können wir ihre Leichen sowieso nicht sühnen, von ihrem Gewissen und ihrer Angst werden sie schon genug gequält.

Wir werden eine Welt bauen ohne Grenzen und Kriege. Alle Arbeiterstaaten werden sich zusammenschließen wie Lenin das 1922 mit 15 Arbeiterstaaten gemacht hat, die sich zur Sowjetunion (Union der Arbeiterrätestaaten) zusammenschlossen. Leider waren nur 4,5% der Bevölkerung Arbeiter, nach dem Bürgerkrieg sogar nur 2,5% und die revolutionäre Arbeiterpartei musste diese vorübergehend ersetzen.

Dies nutzte Stalin nach dem Tode Lenins 1924 aus, vergrößerte die Partei mit den Karrieristen mit dem „Leninaufgebot“ um das 10fache, obwohl Lenin noch 1924 forderte, die Türen vorerst zu zu machen, verkehrte den Marxismus mit der Staatsdoktrin der Theorie des Sozialismus in einem Land von Bucherin in sein Gegenteil, löste 1928 die Arbeiterräte auf, schmiss alle Revolutionäre aus der Partei, tötete sie spätestens 1936, und führte so seine schleichende politische und soziale Konterrevolution durch.

Die Superreichen sollten aber wissen, dass wir 2014 in Europa und Nordamerika eine Arbeiterklasse von 85% haben. In Asien und Lateinamerika auch nicht viel weniger. Ihre Welt löst sich gewaltig auf, da können sie überhaupt nichts ändern, ihre durchschnittliche Profitrate in der Produktion ist schon in allen alten Industrieländern unterhalb des Finanzmarktzinssatzes. Aber statt dem sich zu ergeben, versuchen sie ihre Welt noch mit Kriegen zu retten. Ein US-Ökonom kommt zu dem Schluss: „Wirtschafts-Wachstum ist nur mit Kriegen möglich“. Also, Elend und Krieg für 99% ist die einzige Lösung der herrschenden 1%. Sie präsentieren nur noch die Vergangenheit. Sie müffeln nach Mottenkugeln. Sie müssen weg. Für ewig und immer.
Den selbstverwalteten Betrieben gehört die Zukunft!

 

Kurz vor dem Offenbarungseid wird der Geldadel den Neoliberalismus in den Vorhof zur Hölle verwandeln!

Wird das ihr letzter Marsch sein?

18.8.2014

Die Marktwirtschaft war schon in den 1990er beendet und in diesen Tagen endet auch der klägliche Versuch einer Verlängerung des barbarischen Kapitalismus mittels direkten  Diebstahls und Statistilügen. Die durchschnittliche Profitrate in der Produktion in den alten Industrieländern sank schon Mitte der 1990er unter den Finanzmarktzinssatz und die Konzerne wechselten zum Shareholder-Value Kapitalismus

Sie verwandelten ihre Geschäftspolitik in ein großes Kasino. 90% ihrer Gewinne erwirtschafteten sie nun mit dem Aktienhandel, nicht mehr mit der Produktion von Handys, Autos und Fernseher. Anfang der 2000 versprach auch dieses keine lukrativen Gewinne mehr, im Gegenteil, die Börse stürzte an einem Tag von 8.000 Mark auf 2.000.

Man wechselte auf den Armuts-gestützen Kapitalismus. Die Arbeitslosen, Kranke, Rentner, Sozialhilfeempfänger und  Jugendliche erhielten mit Harz IV, Minirente, Ein-Eurojobber- und Generation Praktikumsverträgen nur noch einen Hungerlohn. Die Hälfte aller jungen Leute bekamen in Deutschland nur noch einen prekären Zeitvertrag und in Südeuropa überhaupt keinen mehr. Die Rentner in Amerika müssen Hilfsjobs machen, wollen sie noch in vier Wänden wohnen und das Geringste essen.
Ab 2010 ließ man jede Restscham fallen und ging noch zusätzlich zum direkten Raub der Rentner mit Sparguthaben und der Steuerzahler über die Städte mittels windiger Zinswetten wie z.B. bei der Deutschen Bank über. Die Verlierbanken wurden mit Abermilliarden vom Steuerzahler gerettet, so dass die Gewinnerbanken über ihre stillen Fonds die Konzerne mit ihren Wettgewinnen aus den CDS-Wetten (Credit Default Swaps/Kreditausfallversicherung ohne Kredit), die die Banken untereinander ausmachen, zum Jubeln bringen konnten.

Nun ist aber auch damit Schluss. Das letzte Pulver des Neoliberalismus ist verschossen. Der Mittelstand hat kein großes Aktienkapital und deshalb sind schon die Hälfe aller Kredite faul. Die Banken sind neben ihren CDS-Wetten und Abzocker-Derivaten risikoreiche Investments eingegangen, die ihnen jetzt auf die Füße fallen, sie sind im Durchschnitt nur mit 4% Eigenkapital abgesichert. In Europa hat das Platzen der Banken-Blasen schon langsam begonnen, angefangen mit Bulgarien über Portugal, Frankreich und Italien. Die Deutsche Bank alleine hat 48 Billionen Euro in riskanten Wetten versenkt. Das Bankenblasenplazen wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Noch weiter vorn liegt die chinesiche Immobilienblase. 68 Millionen Wohnungen stehen schon leer und der Immobilienpreis fällt schon ihn 15 Städten. Die örtlichen Marktbeobachter rechnen mit dem Platen der Blase im September. Das Bruttosozialprodukt der USA ist im 1. Quartal 2014 um 4% gefallen. Offiziell ist das BIP 2013 um 4% zwar gestiegen, aber da hatten die Damen und Herren von der Statistikbehörde auch genug Zeit, die Zahlen zu fälschen, kennen wir doch von unserem Amt, gel, ihr Amtsmänner und Amtsmänninnen.

Warum haben die Mächtigen in Europa gerade jetzt das Bruttoinlandsprodukt mit den 2,5% der illegalen Aktivitäten aufgepumpt und die Investitionen auch mit den Waffen, warum? Weil Sie wissen, dass die wirklichen Zahlen jetzt in den Keller gehen. Ob USA oder Europa, alle schummeln sich ihre Statistikzahlen zurecht, weil, wenn die Massen das mitbekämen, wie abgewirtschaftet die Nationen wirklich sind, gäbe es schon längst eine Revolution.

Wenn der Bankrott eines Staates feststand, haben die Herrschenden in den Klassengesellschaften meist Kriege vom Zaun gebrochen. Auch jetzt sind die deutschen straatstreuen Zeitungen voll mit wutschnaubender Kriegshetze. Gestern noch bei der Diskussion zu 100 Jahre 1. Weltkrieg waren sich alle einig, so einen Irrsinn nicht mitzumachen, nie mehr. Kaum eine Nacht ist vergangen, und die Hälfte aller Deutschen will wieder gegen Putin  marschieren, so aufgehetzt sind sie schon.

Das MH 17 Flugzeug ist nach Aussage und mit Fotos des ersten OSZE-Beobachters vor Ort, dem Kanadier Michael Bociurkiw, vom Maschinengewehrfeuer eines Militärflugzeuges durchsiebt worden. Das ist ein eindeutiger Beweis, dass diese Morde nur von Kiew bestialisch ausgeführt wurden, da die russischen Kämpfer gar keine Flugzeuge haben. Kiew wollte das den Donesz-Kämpfern einfach in die Schuhe schieben. Wieder eine Aktion unter falscher Flagge wie die Todesschüsse auf dem Maidan, die sie dem gewählten Präsidenten Janukowitsch unterschoben.Und die deutsche Presse und Regierung? Nichts, trotz dieser Beweise wollen sie die Sanktionen gegen Russland noch verschärfen. Sie wollen nicht die Wahrheit, sondern Krach mit dem Buhmann bis hin zum Krieg.

Natürlich bietet sich Russland an mit seiner Schwulenphobie, der Islamverteufelung, des Judenhasses und des Vorwurfes der Dekadenz des Westens, aber das ist kein Grund für Sanktionen, geschweige denn einen Krieg, den der Friedensnobelpreisträger Obama schon vorbereiten lässt.Am 7.7 meldet Ria Novosti, dass eine Militärübung mit 15 Kriegsschiffen im westlichen Mittelmeer stattfindet. Gleichzeitig marschiert die NATO in der Ukraine auf. Die Kanadische Luftwaffe bringt am 11.8. 32 Tonnen militärische Ausrüstung nach Kiew. Ein Putin-Vertrauter denkt: „Es wird Krieg in Europa geben“ . Inzwischen bringt schon ein US-Transportschiff schwere Waffen zu Nato-Stützpunkten in Norwegen – Medien. Norwegen hat eine direkte Grenze zu Russland, muss man wissen. Aber erst einmal „deponieren die USA neues Kriegs-Gerät in Höhlen von Norwegen.

Die USA, Europa und Asien haben ihre Statistiken schon derart verfälscht, dass man denkt, es handelt sich um einen anderen Planeten. Bevor der Westen seine wirtschaftliche Pleite praktisch eingestehen müsste, wird er diesen Krieg vom Zaun brechen. Die Russen, wird es heißen, sind in die Ukraine mit schwerem Militärgerät eingebrochen. Um 5,30 Uhr wird zurück geschossen.
Finanzverkehr zu seinen Einflusszonen zu bekommen.

 „Amerikas primäres Interesse muss folglich sein, mit dafür zu sorgen, dass keine einzelne Macht die Kontrolleüber dieses Gebiet erlangt und dass dieWeltgemeinschaftungehinderten finanziellen und wirtschaftlichen Zugangzucihr hat.„ S. 216

somit kann das Bemühen Russlands, allein über denZugang zu bestimmen, nicht hingenommen werden, da esder regionalen Stabilität abträglich ist.“ S. 217Am wichtigsten allerdings ist die Ukraine. Da die EU unddie NATO sich nach Osten ausdehnen, wird die Ukraineschließlich vor der Wahl stehen, ob sie Teil einer dieserOrganisationen werden möchte“. S. 178

Ohne die Ukraine kann Russland nicht zu Europagehören, wohingegen die Ukraine ohne Russland durchausTeilvon Europa sein kann.“ S. 179Darüber hinaus beschreibt er noch, dass Russland eine wichtige Mission bei allen Slawen und den Nachbarländern hat, sie vor der Dekadenz des Westens zu bewahren, Schwule zu jagen.

Aber ohne die Ukraine mit ihren 52 Millionen slawischen Brüdern und Schwestern droht jeder Versuch Moskaus, das eurasische Reich wiederaufzubauen, Russland in langwierige Konflikte mit den national und religiös motivierten Nichtslawen zu verwickeln, wobei der Krieg mit Tschetschenien vielleicht nur ein Vorgeschmack war.“ S. 138

Also gilt es für das amerikanische Kapital, Russland von der Ukraine abzutrennen, und Russland hat keinen maßgeblichen Einfluss mehr im eurasischen Raum. Dieses hatte auch schon Otto von Bismarck festgestellt und deshalb wurde im 1. Weltkrieg von den Deutschen leichtfertiger der Krieg gegen Russland eröffnet. Im 2. Weltkrieg haben sogar die ukrainischen Truppen mit den Nazis gegen die Russen gekämpft. Somit kann die USA mit Hilfe des „ungehindertenfinanziellenundwirtschaftlichen Zugang sein Weltmachtmonopol aufrecht erhalten.

Vor diesem Hintergrund wird Amerikas Status alsführende Weltmacht in absehbarer Zeitfür mehr alseine Generationwohl von keinem Herausfordererangefochten werden. Kein Nationalstaat dürfte sich mitden USA in den vier Schlüsselbereichen der Macht(militärisch, wirtschaftlich, technologisch und kulturell)messen können, die gemeinsam die entscheidende globalepolitische Schlagkraft ausmachen. Außer einer bewusstenoder unfreiwilligen Abdankung Amerikas ist in absehbarer Zeit die einzig reale Alternative zur globalen Führungsrolle derc USA diec internationale Anarchie.“ S. 279

"Und da die beispiellose Macht der USA mit der Zeitnotgedrungen abnimmt, muss es in erster Linie darumgehen, mit dem Aufkommen anderer regionaler Mächte sozurechtzukommen, dass Amerikas globale Vormachtstellung nicht bedroht wird.“ S. 283

 „Die Konzentration hegemonialer Macht in den Händeneines einzigen Staates wird, auf Dauer gesehen, immerweniger in die weltpolitische Landschaft passen Daher ist.Amerika nicht nur die erste und die einzigeechteSupermacht, sondern wahrscheinlich auch die letzte.“  S. 299

Na Super, da wird eich China aber freuen. Nur Weltmacht (105x) und Vormacht hat der Geostrategie Professor im Kopf, da wird einem speiübel. Sie kann letztlich nur behalten werden, wenn die USA einen Weltkrieg entfacht, und da wird es keinen Sieger mehr geben. Wer am verlieren ist und mit dem Rücken an der Wand steht, wird das Atombombenarsenal losschicken.

Im Untergang erfahren die USA noch ihren Etappensieg. Die Wirtschaften Russlands und Europas haben unter den Sanktionen gelitten. Die Konkurrenten konnten geschwächt werden. Dann umschlingt uns die Sonne mit ihrem gnädigen Feuer und absolute Ruhe tritt ein. Ist da wer, irgendwer?

Durch die Ungleichgewichte in der Welt, also dass z.B. hier eine Näherin 12 Euro die Stunde verdient und in Bangla Desh nur 50 Cent, braucht es einen Weltpolizisten, einen Weltherrscher und das führt unweigerlich zu Krieg.

Nur eine Welt im Gleichgewicht mit gleichem Lohn für gleiche Arbeit braucht keine Weltmacht. Die Betriebe ohne Boss werden das anstreben und darauf achten, dass die durchgeknallten Imperialisten die Welt nicht in Schutt und Asche legen werden.

 

MH 17, das fliegende Leichenschauhaus
12.9.2014

 Sehr makaber, was sich die Kriegstreiber für ihre Tricks unter falscher Flagge so alles ausdenken. Der 11.9., war schon der Höhepunkt, das beste Kunstwerk seit hunderten von Jahren, wie sich ein Kunstliebhaber zu dem Thriller ausdrückte. Nein, zum 13. Jahrestag der Sprengshow mit lebenden Menschen wird dieser Spionage-Thriller noch überboten von dem fliegenden Leichenschauhaus mit asiatischen Leichen. Nicht der fliegende Holländer, nein, auch asiatische Leichen mit Wintergepäck, vielleicht die vom Flug MH 370 vom 8. März?

Auf Youtube befindet sich ein Augenzeugenbericht, den sie einer Journalistin von der georgischen Zeitung Anna News abgibt, mit Fotos die kurz nach dem Abschuss aufgenommen wurden: #MH17 Der fliegende Nicht Holländer 18+. Die Leichen waren schon älter und asiatisch, kein Blut. Sonst gibt es bei Flugzeugabstürzen und –abschüssen Meere voller Blut, hier nichts. Die Zeugin fand bei den asiatischen Leichen nur Fotos von 2013 und vorher, keine von 2014. Es roch wie im Leichenschauhaus nach Formalin. Am besten ist, ihr schaut Euch das selber an, bitte aber nicht empfindliche Menschen. Es sieht schon glaubwürdig aus. Z.B. der gespaltene Schädel ohne Blut. Wie Schaufensterpuppen, meint die Augenzeugin. Oder die plastinierten Leichen des Gunther von Hagen im fliegenden Leichenschauhaus, da haben nur noch die Kerzen gefehlt. Hier lief doch ein von den westlichen Diensten gesteuertes undurchschaubares ungeheures Verbrechen ab.

Das passt zu der Geheimhaltung seitens der Bundesregierung der Funksprüchen. Seltsame Aufklärung, Aufklärung mit Geheimhaltung. Dies passt aber auch zu den Maschinengewehrlöchern mit einem exakt runden Durchmesser von  ca. 4 cm in der Außenhaut von MH 17 (oben links auf dem Foto). Das geht nur von einem Kampfjet aus. In Facebook gibt es zwar die Diskussion, dass der Kampjet SU-25 nur 7 km hoch fliegen würde, aber da sind sehr alte Jets. Die neueren fliegen schon bis 20 km hoch.

Die US Sprecherin des Außenministeriums Marie Harf sagte, sie könne „nicht ausschließen, aber auch nicht bestätigen“, dass sich zum Zeitpunkt des Abschusses ein ukrainischer Kampfjet in der Nähe von Flug MH17 befunden habe.“ TAZ
Dieser Kampjet hat auch mit MG-Feuer geschossen und zum Schluss der MH 17 noch mit einer Rakete den Rest gegeben. Daher von den Schrapnellen die größeren Zerfetzungen (unten Mitte im Foto).  Das Foto ist von dem kanadischen OSZE-Beobachters dem ersten vor Ort, dem Kanadier Michael Bociurkiw also schon seriös.

Aber Kampjets haben nur Kiew und nicht die nationalen Revolutionäre vom Donbass. So hat Kiew und der Kiewer CIA-Ableger den MH 17 Beschuss Putin unterstellt. Aber, warum hatten sie dann nicht bitte schön gleich gemeldet, dass auf ihrer Radar-Überwachung ein Kampfjet von Russland aufgetaucht ist. Weil es keines gab.

Aber woher hat der CIA ein ganzes Flugzeug voll mit asiatischen alten Leichen? Nun erinnern wir uns an die Boeing MH 370, bei der alle rätselten, wo es geblieben ist?

Keiner lieferte vernünftige Erklärungen. Es wurden viele Bücher darüber verfasst. Viele gehen davon aus, dass der Flieger nach dem malaysischen Radar und vor dem vietnamesischen Radar auf 20 kam Höhe hoch flog, wo er nicht mehr vom Radar erfasst werden konnte, aber was auch zum Erstickungstod der Passagiere führte.

Wahrscheinlich wollten die Chinesen etwas mit der MH 370-Boeing auch transportieren, was den Amerikanern nicht recht war, z.B. eine Waffe, die die Chinesen den Amerikanern entwendet haben, und die die Amis nun zurück erobern wollten? Viele tippen ja auch in diese Richtung.

Der malaysische Präsident verlangte damals eine Aufklärung von Boeing, ob das Verschwinden von MH 370 etwas mit ihrer Fernbedienungstechnik zu tun hatte?

Eine andere Möglichkeit wäre auch, da die Piloten nach DWN auch vor dem Flug an ihrem Home Flugsimulator die Landung auf Diego Garcia übten, was die malaysische Polizei später festgestellt hatte, vom CIA gekauft wurden und sich Atemmasken aufsetzen. Jedenfalls wurde MH 370 wieder beobachtet, als es die Malediven westwärts in Richtung Diego Garcia überflog.
Diego Garcia ist ein britisches Atoll ca. 1.500 km südlich vom Iran, welches aber das amerikanische Militär gemietet hat. Sie haben dort nur einen Flughafen und einen Hafen für Kriegsschiffe und U-Boote. Es kann da also gut ohne Zeugen so eine makabre Fracht landen. Logisch scheint mir die Geschic

hte, so sind die asiatischen Leichen in der Ukraine zu erklären. Zuzutrauen ist dem CIA auch dieser Albtraum.
Aber auch die Leichen von anderen Flugzeugen können das sein, auch die Leichen von mehreren Fliegern, die man so leicht entsorgt hat. Bei Google befindet sich unter MH 17, Bilder auch auf dem Feld ein Ticket zwischen Kuala Lumpur und Bali vom Juli 2014

Pässe liegen dot von Malaysia und von Holland. Die alten Leichen lagen alle in der Nähe des Motors, wie die Zeugin berichtet. Vielleicht lagen sie im Kofferraum, damit die noch lebenden überhaupt mitflogen. Die Piloten wurden von einem ätzenden Gestank eingenebelt, wird noch berichtet.

Die Trümmerteile sind zwar über 42 km verteilt, aber manchmal liegen sie auf einem Haufen zusammen wie auf einem Hügel, als ob ein Laster sie dort aufgeschüttet hat. Seltsame, unerklärliche Dinge sind das schon mit MH 17 und 360.

Gegenüber heute waren die 1970er Jahre eine idyllische Welt. Heute sind nicht nur alle Statistikzahlen gefälscht, sondern alles, alle großen Zeitungen machen bei den Lügen mit.

Die Heimatschutzbehörde und die Fema Internierungslager in den Staaten können jederzeit ohne Prozess einem die Freiheit nehmen und haben das auch bei der ersten Gruppe, den Obdachlosen in den Städten der USA schon gemacht, wo Obdachlosigkeit eine Straftat ist. Die Sheriffs in Amerika beschlagnahmen willkürlich bei den Autoreisenden ihr Bargeld und werfen ihnen Drogenhandel vor.

In Mexiko müssen die Beamten Chips tragen, damit jederzeit ihr Standort überprüft werden kann und mit TTIP haben wir alle Entscheidungen an die internationalen Großkonzerne abgegeben. Gleichzeitig führen wir mehrere Kriege und unsere Herrschenden bauen auch noch den passenden Feind auf. Als Kriegsgründe werden formalinisierte Leichen durch die Welt geflogen. Du darfst in kein Flugzeug mehr steigen, vielleicht landest Du ja auch als formalinisierte Leiche. Der alte Weltbeobachter Peter Scholl-Latour kam mit den Zuständen hier nicht mehr klar und hat sich auch deshalb verabschiedet.

Solange wir in einer Herrschaftsgesellschaft gefangen halten werden, ob schwarz oder rot, liberal, neoliberal, religiös oder hippymäßig locker, werden sich solche Thriller-Story eines James Bond und der Unmenschlichkeiten vor unseren Augen abspielen. Jetzt will auch noch der Oberhetzer Brzezinsky Europa zu einer härteren Gangart gegen Putin treiben, in dem Moment, wo sie einen Waffenstillstand beschlossen haben, und Merkels Europa macht da doch tatsächlich mit, keiner weiß. Warum, aber hauptsächlich den Amis in den Arsch gekrochen.

Brecht dem Endzeit-Kapital die Gräten (jede einzeln)
Alle Macht den Räten

 

Der nächste Crash wird wie ein Meteoriteneinschlag die 3. und letzte Runde der Todeszuckungen des Kapitalismus einläuten.

6.10.2014

Jeden Tag umrunden die Investitionsgelder auf der Suche nach profitablen Anlagemöglichkeiten vier mal die Erde, mit dem Hochgeschwindigkeitshandel könnten es auch tausend mal sein. Sie finden immer weniger, seitdem der Durchschnittsgewinn in der Produktion in den alten Industrieländern auf Null gefallen ist, sprudelnde Ankerplätze. Doch damit könnte jetzt Schluss sein, denn dieser Tage werden die Börsen von Hongkong und Shanghai miteinander vernetzt und damit könnten auch die Ausländer erstmalig über einen in Hongkong ansässigen Broker Aktien in Rotchina zu erwerben.

Die Profitrate in der Produktion war in Deutschland schon 1995 schon 1995 nach dem Ökonomen Robert Brenner auf 3,5% gefallen. Davon gingen noch die Bankzinsen ab und erst dann bleibt der reine Durchschnittsgewinn, der kaum über null Prozent gelegen hatte. Heute, 20 Jahre danach, dürfte diese Marke für die Produktion bei allen Altländern erreicht sein. Dazu hinzu kommt noch die Nullzinspolitik der EZB und der FED.

In China gab es noch in den Zeiten des Hochwachstums von 13% um 2010 herum eine Profitrate von 30%. 2014, bei einem Wachstum von 7% dürfte die Profitrate noch bei 10-20% liegen. Dennoch werden sich die Investoren mangels Alternativen wie die Heuschrecken auf die chinesischen Aktien und die verbrieften Kredite von chinesischen Lokalregierungen stürzen. Pro Jahr dürfen zwar nur 38,5 Mrd. von Ausländern in Shanghai gehandelt werden, aber dennoch ziehen die chinesischen Aktien mit ihren Renditen wie das Licht die Mücken.

Noch sind nicht alle Details genau festgelegt, beispielsweise „welche Kapitalertragsteuer zu zahlen ist und welche Stimmrechte ausländische Investoren haben werden“, berichtet die Welt. Das ganze ist aber eine Falle, denn die chinesischen Privatfirmen sind mit 150% vom BIP verschuldet, der höchsten der Welt, und die chinesischen Lokalregierungen mit rund 80% vom BIP. Dies dürfte aber nicht das Hauptproblem sein, da der Staat mit seinen Devisenreserven von 4 Billionen Dollar die Unternehmen noch lange wird auffangen können.

Das drängende Problem an Chinas Märkt sind die seit Juni 2014 fallenden Immobilienpreise, beschleunigt seit August, aufgrund der Leerstände von 84 Millionen Wohnungen. Man kann hier geradezu ein Countdown abzählen, wann diese Blase platzt. Spätestens im Sommer 2015, wahrscheinlich schon vorher, werden die Kredite nicht mehr genügend gedeckt sein. Bevor dann die gigantischen Schulden dann Schulden dann überhand nehmen, hat die chinesische Regierung eine Alternative überlegt.
„Und diese Alternative ist der Aktienmarkt – oder eben der Export der chinesischen Schulden nach amerikanischem Vorbild“  beurteilen die DWN. Nun wird eine Blase nach der anderen mitgerissen werden. Das ganze Schneeballsystem wird in sich zusammenfallen.

In Brüssel wird man eine Dauersitzung abhalten und über die Frage brüten, wie kann man Italien, Frankreich und die Ukraine mit seinen 200 Millionen Einwohnern retten. Die EZB, die Fed und die BoJ, die japanische Zentralbank werfen die Druckmaschinen an, so dass die Inflation schnell über 10% schreiten wird. Nach der 500sten zusammengebrochenen Bank werden die Banker sich der Gemüseanpflanzung zuwenden. Die Renten können nicht mehr ausbezahlt werden und ab dem 20. asymmetrischen Krieg gibt es für die Soldaten keinen Sold mehr, sondern die Erlaubnis, zu plündern.

Während in Südamerika die „Fabriken ohne Boss“-Staaten sich zu einem großen, den ganzen Kontinent umfassenden Arbeiterstaat mit einem basisdemokratischen Räteparlament zusammenschließen, zerfallen in der übrigen Welt die Staaten in kleine Warlord Fürstentümer, bis immer mehr Gebiete dort mit einer lohnabhängigen Bevölkerung sich dem „Fabriken ohne Boss“ Staatanschließen werden.

Diejenigen Gebiete aus Warlord Fürstentümer mit dem Anspruch einer Weltdiktatur werden immer mehr sich den Gottesstaaten annähern. Wohl denen, die es schaffen werden, sich dem Weltstaat „fasinpat“ (Fabrik sine/ohne patron/Boss) anzuschließen.

 

Was ist Sozialismus?

15.10.2014

Diese Frage wurde vor Jahren in der WASG gestellt, der West Vorgängerorganisation der Linken. Es kamen soviel Antworten, wie Linke dort präsent waren. In der Tat gibt es viele Abarte, Bürgerliche wie die Linke, die SPD oder die französischen Sozialisten verstehen sich als solche genauso wie die Anhänger von Diktaturen wie Kuba, Nordkorea oder des Maoismus oder die Trotzkisten. Als Frühsozialisten werden die Utopisten bezeichnet, wie Henri de Saint-Simon, Robert Owen und Charles Fourier. Auch die Anhänger von Pierre-Joseph Proudhon, die Anarchisten verstehen sich weitestgehend als Sozialisten, also wir  sehen, die Auslegung von Sozialismus (von lateinisch socialis ‚kameradschaftlich‘) ist vielfältig.

Wenn wir aber die Frage stellen, was ist marxistischer Sozialismus,kommt nur eine eindeutige Antwort heraus, obwohl viele „Marxisten“ was anderes antworten würden, einfach nur,weil sie Marx nur selektiv gelesen haben.

Marx selber war ja nicht von Anfang an Sozialist. Als Student der Philosophie war er Anhänger von Georg Wilhelm Friedrich Hegel mit einer idealistischen Geschichtsauffassung. Die Beschäftigung mitLudwig Feuerbach, der ein Materialist war, aber nicht erklären konnte, wie die Veränderungen zustande kommen, trieb ihn zu seiner wichtigen Erkenntnis: „Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.“ So wie der Mensch die Welt verändert, verändert er sich selber. Der Mensch entwickelt die Dampfmaschine und hat damit auch unbewusst das Bedürfnis nach der freien Wahl geschaffen.

Durch die Freundschaft mit Friedrich Engels fand er zur Arbeiterklasse als revolutionäres Subjekt. Nun müssen wir von beiden die Erklärung der missverständlichen Formel „Diktatur des Proletariats“ vorausschicken.

Auf diese Formel haben sich reihenweise Diktatoren vom Massenmörder Stalin, der bis zu 20 Millionen im Archipel Gulag umbringen ließ, über Mao, Ho tschi minh, Castro, Ceaușescu, dem blutigen Pol Pot, bis hin zu Ulbricht usw. gestütz haben. Sie alle und deren Anhänger haben sich daran schuldig gemacht und machen das zum Teil immer noch, dass die Menschen weltweit denken, Marx wollte doch auch nur eine Diktatur. Und bis heute noch keine kollektive Richtungsstellung dazu, keine Distanzierung von den Diktatoren.

Also Marx hatte diesen Satz nur benutz als politische Gegenüberstellung zur „Diktatur der Bourgeoisie“. Jeder weiß das, dass die Lobbyisten in den Ministerien die Gesetze diktieren. Auf jeden Abgeordneten kommen 60 Lobbyisten mit einem Koffer voller Geld. Sogar viele Politiker sagen selber, dass schon längst die Wirtschaft regiert und nicht Berlin.

Es übt im Kapitalismus, also eine kleine Minderheit von 1% eine Diktatur aus über die große Mehrheit von 99%. Marx meinte mit der „Diktatur des Proletariats“ nur, dass es die große Mehrheit von 99% die kleine Minderheit von 1% Großkapitalisten übergangsweise eine Diktatur ausüben müssen, aber auch nur bis alle Menschen Arbeiter, also Lohnabhängige sind. Aber unter sich sind alle Arbeiter natürlich brüderlich organisiert, wie Marx sich 1864 ausdrückte. Also das war nur eine Kampfparole, leider eine missverständliche Kampfparole.

In der „Ersten Adresse des Generalrats über den deutsch-französischen Krieg“ von 1870 schreibt Marx „Die Befreiung der Arbeiter setzt die brüderliche Vereinigung der Arbeiter und Mitwirkung der Arbeiterklasse voraus“ S. 25

In seiner Einleitung zur Schrift von Marx „Der Bürgerkrieg in Frankreich“ 18.3.91 stellte Engels klar,  was Marx mit „brüderlicher Vereinigung“ meinte. „Der deutsche Philister ist neuerdings wieder in heilsamen Schrecken geraten bei dem Wort: Diktatur des Proletariats. Nun gut, ihr Herren, wollt ihr wissen, wie diese Diktatur aussieht? Seht Euch die Pariser Kommune an, das war die Diktatur des Proletariats“ (S. 24)

Marx reiste extra 1871 zur „Pariser Kommune“, die als Vorbild der Rätedemokratie gilt, um das genau kennen zu lernen. Das war auch so, als ich 68er beispielsweise nach Portugal 1974/5 zur Revolution fuhr. Immer war es das gleiche. In allen Arbeiterrevolutionen wurden schon automatisch Räte eingeführt und basisdemokratisch nach den gleichen 3 Prinzipien geführt

 

  1. Nicht mehr als ein Facharbeiterlohn
  2. Jederzeitige Abwählbarkeit
  3. Imperatives Mandat, an die Beschlüsse der Basis gebunden

 

 

Das ergibt sich schon automatisch aus der betrieblichen Situation, Das war so 1871 in der Pariser Kommune, 1905 und 1917 in Russland, 1918 in Deutschland, 1919/20 in Italien, 1936 in Spanien, 1974/5 in Portugal, 1979 im Iran und 2006 in Oaxaca in Mexiko. (vgl. Norbert Nelte: Geschichte und Logik der Arbeiterräte). Überall wählte man einen Zentralrat, nur in Spanien ließen die Anarchisten von der FAU keinen wählen und gingen stattdessen in die bürgerliche Regierung mit den Stalinisten. Die forderten von der FAU, die Entwaffnung ihrer Arbeiter-Basis und internationalen Milizen, woraufhin die Arbeiter auf den Barrikaden von Barcelona die anarchistischen Zeitungen zerrissen.

Die Wahl eines zentralen oder nationalen Arbeiterrates ist für uns internationale Sozialisten und Trotzkisten eine wichtige Angelegenheit, damit die einzelnen Räte sich nicht mit Dumpinglöhnen gegenseitig wegkonkurrieren und man auch die Verteidigung national organisieren sowie die Verteilung der Unterstützungsgelder vornehmen kann, das alles geht nicht dezentral. Sogar weltweit  müssen die Arbeiterräte für gleiche Arbeit einen gleichen Lohn finden und die Gebiete gleichmäßig belasten und dafür sorgen, dass alle Gebiete gleichmäßig entwickelt sind.

Auch später, wenn der Staat nach Lenin abgestorben ist, nachdem sich weltweit die meisten Länder schon vereinigt haben und nur noch Verwaltungen bestehen, muss es eine zentrale Verwaltung geben, die die fürgleichmäßige Entwicklung aller Gebiete sorgt. Diese Zentralrat und Verwaltung ist natürlich wie die UNO mit allen Völkern besetzt. Insofern hat der Kapitalismus schon einige Strukturen vorweggenommen. Aber inhaltlich ist die UNO immer noch ein Organ des Imperialismus

Für Leo Trotzki hatten die Arbeiterräte schon in jungen Jahren die zentrale Bedeutung für den Sozialismus. Er wurde auch deshalb vom Petersburger Arbeiterrat sowohl 1905 als auch 1917 zum Vorsitzenden gewählt.

Lenin entwickelte 1905 in Anbetracht der Rückständigkeit Russlands die Formel der "demokratischen Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft". Immerhin gab es in Russland nur 3% Lohnabhängige, aber 85% Bauern. 1917 aber von der Dynamik der russischen Revolution getrieben, stellte er die Arbeiterräte in das Zentrum der Revolution, wobei 15 Bauernstimmen nur soviel wogen wie eine Arbeiterstimme, denn nur das objektive Interesse eines Arbeiters ist international, das Interesse eines Bauer nur individualistisch, wie alle vom Kleinbürgertum nur auf Kapitalakkumulation ausgerichtet.

Was hat ein VW Kollege mit 18 Euro Stundenlohn davon, wenn sein südafrikanischer Kollege hur die Hälfte verdient. Nichts hat er davon, nur ein Dumpingauto und seine Autos können nicht mehr verkauft werden und ihm wird gekündigt. Deshalb ist sein objektives Interesse international gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Lenin schrieb in seinen Aprilthesen, Über die Aufgaben des Proletariats in der gegenwärtigen Revolution: „Aufklärung der Massen darüber, dass die Arbeiterdeputiertenräte die einzig mögliche Form der Revolutionsregierung sind, und das daher, solange diese Regierung dem Einfluss der Bourgeoisie unterliegt, unsere Aufgabe einzig und allein sein kann das geduldige, systematische, beharrliche, besonders den praktischen Bedürfnissen der Massen sich anpassende Klarmachen der Fehler und der Taktik.

Solange wir in der Minderheit sind, ist unsere Arbeit die Kritik und Aufdeckung der Fehler, wobei wir gleichzeitig den unerlässlichen Übergang der gesamten Staatsgewalt auf die Arbeiterdeputiertenräte propagieren, damit die Massen ihre Fehler durch Erfahrung überwinden.

Nicht parlamentarische Republik – eine Rückkehr von den Arbeiterdeputiertenräten zu dieser wäre ein Schritt rückwärts –, sondern eine Republik von Arbeiter-, Landarbeiter- und Bauerndeputiertenräten im ganzen Lande, von unten bis oben.“
Noch eindeutiger geht es ja nicht mehr, und ich kann mir die Anhängerschaft der stalinschen Diktaturtheorien nur so erklären, dass die Anhänger die Aprilthesen nicht gelesen haben.

1917 wurde der Rat noch gewählt. Die wenigen Arbeiter wurden in der bolschewistischen Verwaltung benötigt. Viele fielen im langen Bürgerkrieg. Zum Schluss schrumpfte die Arbeiterklasse von 4,5% der Bevölkerung auf 2% und die waren noch ausgezehrt und politisch desorientiert. Ohne aktive Arbeiterklasse aber kann man keine Arbeiterratpolitik machen, also übernahm die Partei stellvertretend für die Arbeiterklasse vorübergehend deren Rolle, aber sie wollten so schnell wie möglich wieder zur Demokratie zurück, es war also aus reiner Not.

Stalin aber machte aus der Not eine Tugend und schaffte sogar die Arbeiterräte ganz ab. Dabei hätten die Arbeiter bei einem Räteparlament gar nichts zu befürchten.

Alleine schon das basisdemokratische Räteparlament zwingt deren Parteien, egal ob rot oder rosa dazu, eine internationale Politik für einen weltweit ausgeglichenen Markt mit gleichem Lohn für gleiche Arbeit durchzusetzen. Die Arbeiterklasse beträgt in Europa, Nordamerika und Australien schon gut 85% der Bevölkerung und in Asien und Lateinamerika auch schon annähernd.
Da werden die Arbeiter nach einer Revolution, in der sie ihr objektives internationales Interesse entdecken werden, dieses auch in ihrer Basis und dann auch in ihrem Parlament durchsetzen werden. Auch die selbständigen Berufsgruppen wie Ärzte und Rechtsanwälte, die kleinen Ladenbesitzer, die Bauern, Hausleute, Studenten und Rentner werden dort mit vollem Stimmrecht ihre Delegierten haben. Die Arbeiterklasse ist schon weltweit überwältigend groß, dass dem Internationalen nichts mehr entgegengesetzt werden kann. Es gibt kein mangels Profit keine organisierte Gegenstimme mehr dazu. +

Wir haben bereits 500 selbstverwaltete Betriebe in 9 Ländern, die alle nach diesen Grundsätzen ihren Sprecherrat und ihre Delegierten zu den nationalen Kongressen wählen. Wir sind also schon mitten in der Zukunft. Marx sah in der selbständigen Organisation der Produktion durch die Arbeiter in Genossenschaften einen ersten Schritt zum Kommunismus. In Südamerika, wo sich alleine 450 selbstverwaltete Betriebe befinden, wird auch das Zentrum des zukünftigen sozialistischen Staates liegen, das was früher Russland war. Nur, diesmal wird das gleich weiter gehen, denn die ganze kapitalistische Welt liegt in ihren letzten Zügen.
Obwohl die Massen den Sozialismus hassen, da ihnen von allen Seiten eingeredet wurde, von der kapitalistischen Regierung und von der außerparlamentarischen Opposition, dass die stalinistische oder maoistische Diktatur, dass das Sozialismus sei, werden sie ihn trotzdem gegen ihren eigenen und aller Willen durchführen.

In Argentinien, wo sich schon 2001 die Krise auf Grund der ersten neoliberalen Versuche dermaßen zugespitzt hatte und die Arbeitermassen mit Hunderttausenden den Präsidenten de la Rua zur Flucht mit dem Hubschrauber aus dem Präsidentenpalast gezwungen hatten, dass die Kapitalisten massenweise aus dem Land flohen.

Die Arbeiter mussten ihren Betrieb besetzen und in Eigenregie weiter führen, wollten sie weiter arbeiten, denn in ganz Argentinien gab es keine Arbeit mehr.

Der Kollege von der Qualitätsendkontrolle bei dem Keramikwerk fasinpat (früher Zanon) „Wir arbeiten jetzt für uns. Am Anfang war es schwer, wir waren es nicht gewohnt, ohne einen Chef an unserer Seite zu arbeiten. Aber mit der Zeit, da ging es immer besser und wir wurden immer sicherer. Wir haben gemerkt, dass wir eigentlich schon immer die Chefs waren, dass wir das Wissen haben.“

In Argentinien hat es nur angefangen, aber es wird weitergehen, da, 15.10.2004. Ifo-Chef spricht von "alarmierender" Kapitalflucht aus Italien, Griechenland, Spanien, Frankreich, Portugal, das ist nur eine Frage der Zeit, das das alles trotz ihrer Statistiklügen in die Luft fliegen wird. Das einzige, was die noch hält, sind die Blockaden im Gehirn aller Menschen. Aber wir haben ja jetzt in Argentinien gesehen, dass die den Kapitalisten auch nicht mehr hilft, wenn sie mit ihrer Kapitalflucht die Arbeiter zur Besetzung zwingen.

Da ist eine tiefe, tiefe Blockade im Gehirn der Menschen, ohne Chef ginge es nicht, einen Betrieb zu führen. Seit 7.000 Jahren wird das den Menschen schon eingeredet, damit wird er schon geboren. Nur die Chefs haben auch ihre Leute, die den ganzen Bürokratenkram mit der Anmeldung und der Betriebsführung machen. Ich war auch einmal als Arbeiter (Betriebswirt) Geschäftsführer. Die Arbeiter haben das Fachwissen, die Chefs sind oft nur zum repräsentieren da … und jetzt zum Betteln: Bitte, bitte, lieber Staat, gib uns bitte noch ein Konjunkturprogramm, noch mal Kurzarbeitergeld oder einen Staatsauftag für mein Rüstungswerk.

Hoffentlich ist bald die Krise so tief wie in Argentinien, dass ihr Chefs alle abhaut. „Hört ihr, wir brauchen Euch nicht mehr, wir brauchen jetzt die Emanzipation aller“.

 

Die Euro-Krise wird mit aller Macht wieder akut.

Griechenland Staatsanleihen von 6,57% in einer Woche auf 7,9%

16.10.14

Es war klar, dass die Schuldenprobleme der Länder nicht so gelöst werden konnten, dass Draghi die Geld-Druckmaschine angeworfen hat und damit die Schulden der Länder bezahlt hat. Wenn dem Gelddrucken keine Erhöhung der Wertschöpfung gegenübersteht, dann steigt die Inflation. Jetzt hat Draghi nur so viel Geld gedruckt, dass die Inflation gut unter 10% bleibt, deshalb ist die Statistik Schummelei bisher nicht so aufgefallen.

Die Länder haben sich zwischen den EZB Anleihen-Käufen immer noch Geld vom Markt besorgen können. Die Investoren haben halt daran geglaubt, dass Europa die Schuldtitel alle garantiert und übernimmt. Aber jetzt noch, wo zu Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien noch Frankreich und die Ukraine noch mit seiner anstehenden Staatspleite gekommen ist? Da helfen keine ESM kein EFSF und niemand mehr.

Nun verlieren die Investoren langsam den Glauben. Merkel hatte bereits von einer neuen Euro-Krise gewarnt. Dabei war die alte gar nicht weg. Nur mit Hütchenspielerticks weggeschummelt. Wir haben eine Hütchenspielein als Bundeskanzlerin. Schau Eurokrise da – Hokus Pokus - Eurokrise weg – Hokus Pokus - Eurokrise wieder da. Jetzt fehlt nur ein Hokus Pokus, um die Eurokrise wieder wegzuzaubern. Aber die Zinsen für die griechischen Staatsanleihen stiegen ja deshalb, weil in Europa überall die Konjunktur zurückgeht.

Hier nur die Titel der letzten Woche von Deutschland. Ein Titel alarmierender als der andere.

Sanktionen zeigen Wirkung: Deutscher Export bricht ein 9.10.14 -5,8%

Verkaufswelle wird größer - Dax im freien Fall 10.10.14 8793 Punkte

Zweifel an Unabhängigkeit deutscher Statistikämter 12.10.14

Deutschland auf dem Weg in die Rezession 11.10.14

IWF-Treffen in Washington: Deutschland wird zum Sorgenfall 11.10.14

Deutsche Wirtschaft weckt schreckliche Erinnerungen an 2009 13.10.14

Euro-Krise Aussitzen geht nicht mehr 13.10.14

Wachstums-Schock! Bundesregierung: Mit der Wirtschaft geht es bergab 14.10.14

Finanz-Schock: "Es könnte noch schlimmer kommen als gedacht" 16.10.14

Dann wird auch klar, dass die Investoren an keinen Fallschirm mehr glauben. In Italien, Portugal und Spanien steigen die Staatsanleihen Zinsen auch schon seit einer Woche. Aber das könnte auch Zufall sein. Jedenfalls ist eine Dauersitzungswoche in Brüssel abzusehen. Nach 7 Jahre Krise ist die Krise ist nicht mehr so leicht wegzuschummeln. Bald wird eine Blase nach der anderen platzen und wir begrüßen vielleicht noch in diesem Jahr die 3. und letzte Runde der Todeszuckungen des Kapitalismus.

Große Sozialkürzungen kommen wieder auf uns zu, aber auch große Kämpfe, bereiten wir uns vor.

 

Der Zinsterror des exponentiellen Wachstums, Richtung Andromeda-Nebel.

07.01.2015

„Wenn das Geld, nach Augier, "mit natürlichen Blutflecken auf einer Backe zur Welt kommt", so das Kapital von Kopf bis Zeh, aus allen Poren, blut- und schmutztriefend …

  1. »Kapital«, sagt der Quarterly Reviewer, »flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden, 20 Prozent, es wird lebhaft, 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren. Beweis: Schmuggel und Sklavenhandel.«“

(Karl Marx: Kapital 1,  24. Kapitel Sogenannte Ursprüngliche Akkumulation, S. 788)

Der Zinsterror des exponentiellen Wachstums ist eigentlich ein Thema, welches wir normal von den kleinbürgerlichen Geldtheoretikern kennen. Sie kennen den tendenziellen Fall der Profitrate von Karl Marx noch nicht, und verorten deshalb die steigenden Schulden der Länder bei dem Geld- und Zinssystem. Sie denken, weil die Zinsen so exponential steigen, sind die Schulden so stark gestiegen.
Diese Haltung ist natürlich total irrig, da jeder exponentielle Wachstumsprozess normal durch einen gegenläufigen exponentiellen Wachstumsprozess behindert wird. Nehmen wir die Zinsen für den verschuldeten Hausbau, Sie werden in normalen Zeiten durch die Tilgung von meinem Lohn gehindert, ins Unendliche zu wachsen. So ist das auch bei den Staatsschulden.

Bis 1973 verliefen die Schulden noch im erträglichen Maß. Ab 1974 dann sank die Wirtschaftssteigung BIP um -0,9% und im Zehnjahresdurchschnitt auf 2,9%, nachdem sie 1954 noch um 12% gestiegen war.

Das Resultat war der massive Anstieg der Staatsverschuldung. 1988 verlangsamte die Verschuldung sich zwar wieder etwas, weil Gerhard Schröder Bundeskanzler wurde und nach Pinochet, Argentinien, Reagan und Thatcher auch hier den Neoliberalismus einführte. Er senkte den Spitzensteuersatz von 53 auf 46 Prozent und führte Hartz VI. ein. Die Arbeitslosenhilfeempfänger mussten also einen großen Teil der Steuergeschenke an die Reichen und die Staatsverschuldung bezahlen.

Aber ab 2008 ging es wieder weiter, dann auch richtig steil in die Höhe, wie eine 70%- Steigerung. Das waren die Gelder für die Bankenrettungen.
Langfristig hat aber der tendenzielle Fall der Profitrate sich noch viel stärker ausgewirkt. Während die durchschnittliche nationale Profitrate im produzierenden Gewerbe noch vor dem 2. Weltkrieg in Deutschland bei 18% lag, liegt sie heute bei Null. Die Konzerne müssen ihre Gewinne aus ihrem Aktienkapital im Rohstoffbereich holen.
Es ist klar, dass da nicht mehr viel für die Schuldentilgung über bleibt. Aber jetzt kommen noch zwei viel schrecklicherer Momente hinzu.
Die Altschulden drücken jetzt schon seit gut 60 Jahren auf die Schuldenlast. Zum ersten ist das ist das die Refinanzierung der alten Staatsanleihen. Bei 10jährigen und die Bankenrettungen, die jetzt ganz offiziell geheim sind und nicht mehr bei den Schulden auftauchen, eben Geheim.
Was uns die exponenentielle Kurve zu schaffen macht, ist das akkumulierte Kapital (siehe gelbe Grafik BIP und Finanzvermögen weltweit). Das Finanzvermögen mit Zinseszinsen wächst exponential, aber das BIP nur linear und die relativen Gewinne aus der Produktion schrumpfen zum investierten Kapital.

Hieraus werden aber die Verzinsungen gestellt. Das ist unser Problem und nicht die Zinsformel an sich, wie ja der Josephspfennig uns zu suggerieren scheint. Das BIP, woraus die Zinsen bezahlt werden müssen, wird immer kleiner gegenüber dem akkumulierten Finanzkapital. Das Weltfinanzkapital entwickelt sich wie der Josephspfennig Richtung Paralellgalaxie, wobei das Weltbruttosozialprodukt in den Sümpfen von Dartmoor verendet.
Anhand der folgenden Grafik „Welt-BIP + Weltvermögen“ der Schweizer Bank Credit Suisse sollte eigentlich jeder Antisozialist oder jeder gute Christ erkennen, es sei denn, er befindet sich Richtung Andomeda-Nebel,  dass es mit dem Kapitalismus zu Ende geht.



BIP
2008 – 62,31,
2009 – 59,06,
2010 - 64,52 ,
2011 - 71,41 ,
2012 - 72,19,
2013 - 74,70,
2014 - 77,61.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/159798/umfrage/entwicklung-des-bip-bruttoinlandsprodunkt-weltweit/

Die Zinsen können wir auch nicht aus unseren Rippen schneiden, was die Reichen schon ganz gut fänden, wenn das ginge, damit die Verzinsung des weltweiten Finanzkapitals bezahlt werden können. Aber wir sehen aus dem letzten und ultimativen Diagramm, (auch Credit Suisse), dass es bei den untersten 68% der Bevölkerung schon nichts mehr zu hohlen gibt.
Die Superreichen müssen schon sich bei den Facharbeitern mit einem Vermögen von10 bis 100tausend  bemühen, um ihre Zinsen einzufahren. Aber ihr wisst, dass das de Revolutionsgefahr für euch ganz gewaltig erhöht. Die gut ausgebildeten Facharbeiter waren in den Revolutionen immer die Avantgarde. Deshalb schlägt doch tatsächlich Soros vor, Europa solle Schulden machen für den Krieg mit Russland. Jetzt werden nur noch so blutige Vorschläge kommen.

Danach bleiben dann nur noch die Studierten mit einem Vermögen über 100.000. Aber die wissen bescheid. Haben wir doch die schönen Diagramme von denen. Aber dann, gell das wisst ihr, wird es um euch geschehen sein, es sei denn, ihr befindet euch tatsächlich Richtung Andromeda-Nebel.
Norbert Nelte

 


Alles auf Halde. Zu lange pokern und das ganze Kartenhaus bricht zusammen: ffffzzschhhhram

01.03.2015

Es war ja gut gemeint von Tsipras, den Arbeitslosen gratis Strom geben zu wollen. Aber da muss er schon aus dm Euro austreten und letztlich sich vom Kapitalismus verabschieden. Es war doch klar, dass Brüssel dieses Gratisstromgesetz gleich wieder einkassiert hat. Das Ergebnis dieser Rumzockerei ist jetzt, dass Syriza nun 11,35% Zinsen für die Kredite zahlen muss nach 9,25% am Anfang ihrer Regierungsübernahme. Das heißt nur, dass Tsipras bei den Armen noch mehr sparen muss, z.B. jetzt mit einer Mehrwertsteuereröhung.

Genauso in US-Amerika. Hier ist die Erhöhung der Schuldenobergrenze am 15. März 2015 abgelaufen. Heute haben sie schon einen Stand von 18,380 Billionen Dollar bei 105,3% vom BIP. Da wird ja demnächst wieder ganz schön zwischen Demokraten und Republikanern rumgepokert werden. Auch haben wir eine Rumpokerei zwischen US-Amerika und Europa wegen des Krieges in der Ukraine und der europäischen Ausrichtung nach Asien und China zu erwarten.

An jeder Börse wird gezockt, bei 12.000 Punkten steht der DAX, obwohl der reale Wert der DAX-Firmen nur 2.000 Punkte hergeben. Bei den Derivatenmärkten wird gepokert, den Terminbörsen, die Immobilienmärkten, den Credit Defaut Swaps Wetten. Wenn es ernst wird, schützen sie sich vor dem Platzen einer Blase mit noch größeren Blasen: Im Notfall droht Ausverkauf - Eine Blase: Investoren sehen Gefahren bei Unternehmens-Anleihen und, und, und.

Wenn nun einer mal überreizt oder sich verzockt, brechen alle Zockermärkte gewaltig zusammen. Die ganze Wirtschaft bleibt in Europa stehen und in Deutschland ist sie nur noch auf Lügen aufgebaut.

Spielekonzern German Games AG, nur noch auf Halde

 „Es wird fast nur noch auf Halde produziert“ ist der ehrliche Kommentar eines Bankers mit Insiderwissen, zu Holgers Frage, wie die Wirtschaft läuft? „Nur noch auf Halde, aber mehr dürfe er nicht verraten, sonst läuft er Gefahr, ermordet zu werden“. Klar, es gab ja schon in den letzten 3 Monaten 50 seltsame Tode von Bankern.

Wenn Banker nicht mehr können: Welle an Selbstmorden beunruhigt die Branche heißt es da noch am 23.3.14#

Mysteriös: 12 tote Banker in kurzer Zeit werden die News schon kritischer am 7.4.14
Das mysteriöse Sterben von Top-Bankern und "Staatsfeinden" setzt sich fort titelt am19.2.15 die Epoch Times. Litten die Banker wirklich nur unter Depressionen, oder wussten sie zuviel und wollten darüber sprechen. Oft finden die Ehefrauen auch mit in den Tod. Sehr seltsam. Klar, wenn sie schon die 3 Journalisten ermordeten, die einen Film über den 11.9. drehen wollten, dann killen sie auch die, die zuviel wissen und reden wollen.

Überprüfen wir die Aussage „Alles auf Halde“ bei der größten Industrie, der Autoproduktion, die ja mit den Zulieferern schon 14% der Industrie ausmachen.

kfz-Betrieb meldet am 9.2.15, dass die Eigenzulassungen erreichen Höchststand 34,2%, der höchste Wert seit je für 2015, nach 33% in 2014 und 27% in 2012. Die Eigenzulassungen sind Händler- und Werkszulassungen. Die Händler werden dazu gezwungen

Dann landen ja auch noch gut 1/3 der Autos auf mysteriösen Autofriedhöfen: Verrosten hier tausende Neuwagen in der Pampa oder werden sie nur zwischengelagert?

Aber alle Autos, die Eigenzulassungen und die von den Autofriedhöfen gelten schon als verkauft, wie ich schon in dem Artikel „Unser brummendes Wirtschaftswachstum steht auf der grünen Wiese“ vom 27.5.2014 aufzeigt habe. Nun wissen wir nicht, wie viele Autos bei beiden Zählungen dabei sind. Rechnen wir bei beiden Zählungen mit 60%, dann werden aber nicht 40% des Restes verkauft, nein, davon werden wie bei Mercedes jeder 2. Wagen als Leasing geführt. Also 20% werden verkauft. Der Rest wird mit viel Rabatt und Leasing-Verlusten halb verschenkt.
Besonders viele und hohe Rabatte werden auch an das Ausland gegeben, so dass ganz gewaltig die Gewinne schrumpfen. Manche unabhängige Zeitungen fragen ja auch, ob ein Teil der Autos bei der Verschrottung landen, denn die Konzerne wollen ja ihre Preise nicht ganz kaputt machen.
Nun, alles halb so schlimm, die Konzerne zahlen ja so gut wie keine Steuern mehr und bekommen bei Verlusten sogar die Hälfte zurück.

Die ganze Wirtschaft mit Angebot und Nachfrage wird uns nur vorgespielt. Sie findet in der Wirklichkeit gar nicht statt. Die Konzerne melden prächtige Gewinne, aber das sind bei dem produzierendem Gewerbe zu 90% oder mehr nur außerordentliche Gewinne von ihren fremden Aktienpaketen aus Rohstoff-, Billiglohnländeraktien oder Hedgefonds und stillen Fonds. Du siehst nur die Fassaden und die Einganstüren der Konzerne. Was an der Hintertür passiert, siehst Du einfach nicht. Das bleibt geheim.

Die EZB druckt nicht nur für die Staaten und Banken Geld, auch für die Konzerne, und die wiederum können sich auchauf dem Markt für Unternehmens-Anleihen Geld leihen, und dieser Markt droht jetzt nach der Warnung der Investoren selber zu platzen. Wahrscheinlich wollen die Investoren, dass die EZB dafür noch einmal Geld druckt.

„Die Inflation kann ruhig bis 10% ansteigen, dann merken es die meisten noch nicht, wenn sie offiziell 2% sagen“, ist die geheime Staatshaltung dazu. Also kann Draghi für die Staaten, Banken und Konzerne ruhig tüchtig weiter drucken. Erst ab 20% wird es mulmig.
Der Oligarch und Investor Soros fordert unverblümt Geld von der EZB. Soros hatte in die Staatsanleihen der Ukraine investiert, in der Hoffnung, Europa wird für den Krieg gegen Russland für deren Schulden gerade stehen. Doch jetzt will Europa gar keinen Krieg mehr, weil alle gemerkt haben, dass die Ukraine ein Fass ohne Boden wird und sie mit Russland und China enger zusammen arbeiten wollen. Soros hat sich also total verzockt und fordert nun ganz frech,Soros fürchtet herbe Verlute und verlangt weitere EU-Kredite für die Ukraine“ am 29.3.15`

Er fordert ganz direkt vom kleinen Steuerzahler, die Kohle rauszurücken. Die meisten anderen Reichen getrauen sich erst gar nicht in unsere Gefilde hinab, höchstens mal wie die Royals von weitem zuwinken. Nur an den Hinterausgängen der Banken siehst Du die Banker für einen Judaslohn, wie sie zentnerweise die Knete aus Fondseinlagen, Dividenden und Gewinnen in den Olymp der Superreichen hoch schaufeln.

Gewonnen hat nach den alten Regeln der, der zuerst den Reichen zugewunken hat. Da aber lt. Zeit-online vom 23.3.15 schon mehr als 60 Prozent in Deutschland die Demokratie bezweifeln, gewinnt nach den neuen Regeln derjenige, der als erster das ganze Kartenhaus Deutschlands zum Einsturz bringt.

Bei den anderen Branchen sieht es auch nicht viel besser aus. Hapag-Lloyd in Hamburg hat nur 20% seiner Schiffe ausgelastet. Der Welthandel kommt immer mehr zum Stehen.

Am 21.3.15 meldet der Wiener Kurier: Premier Li stimmt Chinesen auf harte Zeiten ein. Die USA lügen wie gewohnt. Jeder Präsident hatte sowohl an der Inflationsstatistik als auch an der Arbeitslosenstatistik einen neuen Trick ausgedacht, um die Zahlen zu beschönigen. Die Administration von Präsident Obama nimmt gar die Langzeitarbeitslosenzahlen aus der Statistik raus, mit der Begründung, die würden eh nicht mehr den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Wunderbare Begründung, sie sagen sich nur, wir müssen fälschen, sonst sieht ja jeder, dass wir fertig sind. Aber es hilft nichts. Paul Craig Roberts urteilt zu recht: Die Vereinigten Staaten sind pleite, alle sind pleite, wirtschaftsmüde und überschuldet.

Um das zu kaschieren, wurden große Blasen aufgebaut. Um deren Platzen zu verhindern, noch größere Blasen, nur um das 3,4fache Weltvermögen der Reichen als das Weltbruttoinlandsprodukt zu erreichen. Noch kann das Platzen dieser Riesenkaskade mit der weltweiten Gelddruckerei verhindert werden, weil alle an die offiziellen niedrigen Inflationszahlen glauben. Aber wehe, einer verliert beim Lügen, Tricksen und Rumpokern die Nerven, und das wird über kurz oder lang so kommen, so kommen müssen, dann kracht das filigrane Machwerk von Algorirthmen, Paragraphen und Kalkulationen mit einem Riesengetöse in sich zusammen, ffffzzschhhhram, ram, grumpel – pft.

 

Bitte anschnallen, Orkan voraus.

22.04.15

Crashwarnung auch von allerhöchster Stelle, der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank


Das Wachstum des Bruttosozialproduktes bewegte sich in Europa und auch weltweit Mitte 2013 gefährlich unter die Nullprozent. Die durchschnittliche Profitrate des Produktionsgewerbes war in den alten Industrieländern schon 1995 unter den Finanzmarktzinssatz gefallen, so dass für die Aktionäre selber keine Gewinne mehr über blieben (siehe Norbert Nelte: Trotz Miniaufschwung, Das Spiel ist aus - Nichts geht mehr 2. Die Grenzen des Marktes) . Die Konzerne legten sich ein Aktienpaket aus Rohstoffaktien, Finanzmarkt, Billiglohnländer usw. zu und erzielten daraus nun 90% ihrer Gewinne.

Der tendenzielle Fall der durchschnittlichen Profitrate aber setzte sich weiter fort, so dass die Aktienpakete nun auch 2005 versagten. Einen Wirtschaftscrash des Kapitalismus, ein Platzen der Blase, verhinderte man nur, indem man noch größere Blasen aufbaute. Konkret steigerten die US-Banken ihren Kreditumsatz derart, dass sie den Niedriglohnempfängern Kredite für einen Hauskauf aufschwatzten, den diese hätten gar nicht bezahlen können. Um die Kreditnehmer aber sogar im guten Glauben zu wiegeln, gaben sie zu dem Kredit gleich die ersten Rückzahlungsraten mit hinzu. Dieses windige moralisch kriminelle Geschäft musste natürlich auch nachdem die USA der Lehmann-Bank nicht wieder auf die Beine half, 2008 platzen, so dass das BIP im Frühjahr 2009 weltweit um 5% abstürzte.

Auch diesmal hört der tendenzielle Fall der durchschnittlichen Profitrate einfach nicht auf und alle Staaten haben sich nun bis über beide Ohren verschuldet. 4 Jahre danach stürzt das Bruttoinlandsprodukt wieder auf die Kellermarke zu. Deutschland hält diesen Absturz gerade noch auf mit hohen Lagerbeständen der fertigen Autos auf den unzähligen Autofriedhöfen, mit Eigenzulassungen von 34,2% aller angeblich verkauften Autos und der Vermietung von Fahrzeugen, so dass vielleicht nur wirklich 20-30% Autos der öffentlich der gegebenen wirklich verkauft wurden.
Auch in den Vereinigten Staaten haben sie schon lt. Dirk Müller (Video 6:24) 1,3 Monatsumsätzen auf Halde produziert, mehr als vor dem Lehmann-Crash. Ganz Europa wird so aufrecht gehalten, dass endlos Geld gedruckt wird, nicht nur für die Staaten, sondern auch für Banken und Konzerne. Ebenso in China, Japan und Amerika.
Also „löst“ man wieder das Blasenplatzen mit noch größeren Blasen. Griechenland ist schon so verschuldet, das es für die 10jährigen Staatsanleihen 12% Zinsen zahlen muss.

Am Mittwoch, den 15.4.2015, landeten die Schauermeldungen Schlag auf Schlag auf meinem Krisenticker: 15.4.15  Vorbereitungen auf griechische Pleite laufen. Wenn aber Griechenland den Euro verlässt und Pleite geht, schießen sich die Speulanten auf ganz Europa ein. So dämmert es Brüssel langsam: EU bekommt kalte Füße: „Fällt Griechenland, drohen wir alle zu fallen“ 17.4. Aber unser Obertrickser hat schon eine Idee: EZB soll weiterfinanzieren - Schäuble-Plan: Griechenland soll auch nach Staats-Bankrott im Euro bleiben am 16.4.15. Nun wird es sicher eine Pleite: Griechischer Finanzminister konsultiert amerikanische Insolvenz-Anwälte 17.4.15 undGrexit immer wahrscheinlicher: Britische Wettbüros nehmen keine Wetten mehr für Grexit an am 17.4.15 Bonds = 12,76%. Grexit: Die Zeit läuft ab Übersetzung aus USA. Kein Zahlungsaufschub! IWF-Chefin Lagarde lässt Varoufakis abblitzen 17.4.15. Zentralbanken in Südost-Europa verhängen Quarantäne über Griechenland 17.4.15. Kurzfristige griechische Staatsanleihen schießen in die Höhe, für 2jährige Staatsanleihen muss Griechenland jetzt 26% bezahlen.

Am 20.4.15 dann der Hammer mit Lagarde, Schäuble und allen Oberindianern: IWF: Schulden außer Kontrolle: Die Vorahnung eines perfekten Sturms. „Schon die kleinste Krise in der Welt kann zu einem Crash führen, fürchten die Finanz-Eliten. Lösungen haben sie keine. Ab sofort gilt das Prinzip „Rette sich, wer kann““. (DWN)

Diese Herrschaften geben eine Crashwarnung nur heraus, wenn sie sich ganz sicher sind, denn sie wollen nicht  unnötig die Bevölkerung scheu machen, das käme allen teuer zu stehen, die Spekulanten würden auch wie oben sich voll auf den Euro einschießen. Das wird also bald kommen, in wenigen Wochen. Nach dem Lehman-Crash hat sich Griechenland nicht mehr erholt, Spanien, Portugal und Italien nur geringfügig. Dieser Crash wird viel, viel, viel tiefer gehen, denn diesmal werden 20 weitere Blasen noch mit platzen, neben der europäischen Schuldenblase die Gelddruckblase (Inflation), die amerikanische Immobilienblase, die chinesische Geisterstädtebaublase, die Schattenbankenblase, die Statistiklügenblasen, die Derivatenblase, die Unterkapitalisierungsblase der Banken, die Privatschuldenblase, die Lagerhortungsblase, die normalen Bankenblasen, die Credit Default Swap-Blasen usw.

Diesmal werden viele weitere Staaten ein Dahinschleppen wie Griechenland mit unzähligen Betriebsbesetzungen erleben,  bevor der 3. und letzte Crash des Kapitalismus ihnen die erlösende Revolution und die richtige Demokratie, die Basisdemokratie der Arbeiterräte bringen wird. Die Streikräte der besetzen Betriebe brauchen nur wie in Leipzig zu einem gemeinsamen Spaziergang aufrufen, und schon sind die jahrtausend alte Knechtschaft abgeschüttelt. In der Erinnerung der freien Menschen aber wird aus dem dunklen Zeitalter der 7.000 jährigen Klassenherrschaften nur ein Augenzwinkern bleiben, ein lästiges Staubkorn.

Mach dich für die letzte Phase des Alptraums autark:
Wasser bevorraten
Sonnenkollektoren anschaffen. (Optimal 1.000 Watt pro Kopf)
Pumpernickel in Dosen, Nudeln, Waschpulver, Salz, Büchsen bevorraten
Kartoffelanbau in Kübeln oder Mülltüten in der Gärtnerei besorgen

 

Glühendheißer finanzieller Crashalarm

1.05.2015

Wir hatten ja schon am 22. April 2015 von der Crashwarnung des IWF und der Weltbank berichtet. Diese wird noch einmal untermauert einmal durch die Deutsche Bank, bei der ein Bankangestellter einen gute informierten Kunden, der einen vierstelligen Betrag abgehoben hat, mit den Worten verabschiedete „wir sehen uns vor Pfingsten bestimmt wieder“ und zum anderen durch den astronomischen Silberankauf von JP Morgan, der größten Geschäftsbank der USA
Die meisten Menschen denken, dass der Kapitalismus noch sehr stark sei und verweisen auf die Nachrichten, dass die Wirtschaft jetzt doch wieder ganz prima brummen würde und an einen Crash wie 2008/9 nicht mehr zu denken sei. Diese Menschen sind einem riesigen Betrug aufgesessen. In den USA liegen schon lt. Dirk Müller 1,3 Monatsumsätze auf Lager, mehr als vor dem Lehman-Crash und in Deutschland gab es bei den Autos bereits 34,2% Eigenenanmeldungen, endlose Autofriedhöfe und Leasingverträge, so dass die wirklichen Verkäufe hur bei ca. 30% lagen. Die Riesenlagerbestände sind zumindest in Deutschland auch schon in das BIP als Verkäufe eingegangen. Das BIP ist also nur noch ein Märchen aus Tausendundeinernacht.

Alle Crashwarnungen stammen von großen Banken, der Weltbank, JP Morgan und der Deutschen Bank. Die obersten Banker, besonders die Trader (Link 6), sind zwar assozial und rechts, aber sie sind Insider und kennen sich im Marktgeschehen genauestens aus. Insofern will ich auch die Quellen nicht empfehlen. Da gibt es rückwärts gewandte Pegida-Anhänger und sogar Monarchisten und ziehen aus dem tragischen Marktgeschehen die gegenteiligen Beschlüsse wie wir.

Europa hat 11,4 Billionen Euro Schulden. Das sind 86,8% von dem BIP über 13,1 Billionen Euro. Hier sind noch nicht die Altschulden und die Bad Bank Schulden mit enthalten. Amerika hat 18,3 Billionen Dollar bzw. 105,3%, alle Staaten der Welt 58 Billionen Dollar, eine Summe, die nie zurück bezahlt werden kann. Wir sehen bei den schleppenden Verhandlungen mit Griechenland, wie schnell ein Problem unlösbar werden könnte.

Nun wissen wir nicht, bei welchem Problem sich die Herrschaften bei den Banken so sicher sind, dass die Blase in die nächste Wochen platzen wird. Aber JP Morgen scheint sich sehr sicher zu sein.
Sie hat schon 50 Millionen Unzen im Keller. Seit Anfang April kauft die Bank täglich ca. Millionen Unzen dazu, und zwar am 7. April: 1.110.000 Unzen, 8. April: 1.280.000 Unzen, 9. April: 893.037 Unzen, 10. April:  1.200.224 Unzen, 14. April:  1.073.000 Unzen, 15. April: 1.191.275 Unzen, 16. April:  1.183.777,295 Unzen und dann an einem Tag 11 Millionen Unzen.
Also erwartet doch diese Bank etwas sehr Zeitnahes. Silber kauft man vor der Inflation, weil Gold dann meist verboten wird. Allein die Deutsche Bank hat 54 Billionen Derivate mit anderen Banken verwettet, sicher rückversichert (Link 7). Sie muss es also am ehesten wissen, wenn eine Gegenpart Bank sich verwettet hat, und die anderen großen Banken müssen das auch wissen. Kommt daher der Ausspruch des Bankangestellten, „wir sehen uns vor Pfingsten (24.5.) bestimmt wieder“?
Die europäischen Staatsanleihzinsen sind in den letzten 10 Tagen um das Doppelte gestiegen (Link 8). Titelzitat „Bonds steigen um 200 Prozent -Crash am Bond-Markt geht weiter: Euro-Staaten unter Druck. Italien von 1,24 am 10.4.2015 auf 1,92 am 7.5.2015

Die Investoren haben scheinbar kein Vertrauen mehr in Draghis Geddruckerei. Kommt daher die Crashgewissheit der Banker, auch Mr. Dax, Dirk Müller: "Ein Crash ist jederzeit möglich" am 30.4.15 gleich für die ganze Welt.

Alles deutet darauf hin, dass der große Crash ziemlich zeitnah kommen wird, wahrscheinlich Ende Mai. Auf alle Fälle würde ich mir einen größeren Vorrat an haltbaren Essensvorräten bereit legen. Die herrschende Klasse wird in den Finanzcrash-Zeiten immer ahnungslose Terrorgruppen zur Ablenkung losschicken, wie jetzt wieder in Frankfurt/M bei „Rund um den Henninger Turm“. Die haben ja schon wieder die „Täter“ gestellt, als alles noch erst in Planung war, sie nur „Hinweise auf eine eventuelle Gefährdung hatten. Ja woher denn, hat euer verdeckter Schlapphut wieder den Zünder für die gefundene Rohrbombe geliefert? Aber damit eine Bevölkerung in Angst versetzen, das könnt ihr.

Gegen solche Aktionen unter falscher Flagge können wir die Wahrheit aufdecken und gegen die wirkliche Gefährdung vorgehen, die Zockerbanden in den Banktürmen. Bauen wir die Deutsche Bank doch gleich zu einem ausbruchsicheren Gefängnis um.

Mach dich autark für den großen Crash Ende Mai, er wird um ein vielfaches stärker als 2008/9, da gleich noch 20 weitere Blasen platzen werden.

Norbert Nelte

Der Supercrash klopft an: Griechenland-Blase, Bonds und Banken, 5 vor 12

20.5.2015


Scheinbar wurde doch zu lange gepokert, wie wir am 31.3.15 in dem Artikel feststellten „Alles auf Halde, zu lange pokern und das ganze Kartenhaus bricht zusammen: ffffzzschhhhram“. Vom 25.01.15 der Regierungsübernahme von Syriza bis heute, den 10.05.15, hat sich bei den Verhandlungen zwischen der griechischen Linksregierung und Brüssel nichts Wesentliches bewegt. Die Sparvorschläge, die Syriza bis jetzt gemacht hat, werden regelmäßig von Brüssel zurückgewiesen. Eine linksreformistische Regierung und ein neokonservatives Brüssel mit Merkel/Schäuble an der Spitze passen einfach nicht zusammen.

Auf Fokus-Money Griechenland-Krisen-Ticker lesen wir: „EU-Kommission sieht keinen Durchbruch bei Griechenland-Verhandlung“ (19.5.15, 14 Uhr 05), „Merkel fordert Griechenland-Lösung bis Ende Mai. Bis Ende Mai müsse nach den Vereinbarungen der Eurogruppe ein Programm stehen, betonten Hollande und Merkel“ (19.5.15, 16 Uhr 35) Brüssel hat jetzt schon alles flüssige Geld in den Krieg in die Ukraine gesteckt, da ist für Athen nichts mehr übrig.

Auf Nachtwächter wird ein Interview von James Turk mit Eric King von King World News übersetzt. Eric King zitiert dort einen Artikel von Financial Times: »Der Gedanke eines Vorschlags im Stil Zyperns an die griechischen Behörden, hat unter einigen Finanzministern der Eurozone Fuß gefasst, so ein in die Gespräche involvierter Offizieller«. Also Brüssel hat keine Geduld mehr, aber andererseits auf Einlassung der USA wegen der NATO Griechenland im Euro-Raum lassen. Da bleibt ja nur eine Zypern-Lösung übrig, alle Konten mit 100.000 Euro mit ca. 47,5%  Zwangsabgabe zu besteuern.

Viele internationale Banken sind in den griechischen Banken involviert. Außerdem ist Griechenland eine Liga höher als Zypern. Der „Diebstahl griechischer Bankeinlagen wird Schockwellen um die Welt schicken!“ meint dann auch Eric King auf Nachwächter. Das wird schon weltweit alle Blasen zum Platzen bringen und die 3. und letzte Runde des kapitalistischen Todskampfes einläuten.
Als ob das noch nicht genug ist, greifen die reichen Investoren alle Staatsanleihen aller Länder der Welt an. Seit der Pimco Gründer Bill Gross auf Twitter sein Misstrauen der deutschen Staatsanleihen aussprach, gehen die Investoren aus allen Staatsanleihen raus. Die Zinssätze für alle Staaten steigen und alle Zentralbanken drucken dagegen an und drücken die Zinssätze nach unten..

Kaum ruhen sie zum Luftschnappen aus, da gehen die Zinssätze wieder weiter nach oben. Am 20.5.15 melden die DWN „Hochtoxische Situation“ Crash-Gefahr: Banken in Deutschland droht bei Zins-Anstieg die Pleite“ Also noch was? Ach ja. Nach JPMorgan, Barclays, Morgan Stanley und der Deutschen Bank warnt nun auch Merrill Lynch vor einem Crash, Alarmsufe Rot.

 

Mit dem Bargeldverbot zum direkten Diebstahl

30.05.2015

Noch vor Ende Mai ist ein geheimes Treffen der wichtigsten Zentralbanken zum Bargeldverbot geplant, die FED, die EZB, die Schweizer, die britische und die dänische Zentralbank (nach Martin Armstrog „The New Age of Economic Totalitarianism & the London Meeting to End Currency ”, deutsch (Nachtwächter.info)

Dabei sind als Redner vorgesehen Kenneth Rogoff von der Harvard Universität und Willem Butler, Chefökonom der Citigroup. Beide sind in letzter Zeit hervorgetreten als Befürworter des Bargeldverbots:
Kenneth Rogoff vertritt als Staatsangestellter mehr die offizielle Argumentation: „Wenn erstmal alles Geld nur noch in Bank-Konten existiert, die von der Regierung überwacht oder direkt kontrolliert werden, haben die Behörden die Möglichkeit, uns dazu zu ermutigen, mehr Geld auszugeben, wenn die Wirtschaft sich abschwächt, oder weniger, wenn sie sich überhitzt.“
Also mit Negativzinsen uns zum Konsum anzuregen.

Willem Butler sieht als Banker ”das Problem der weltweiten Zentralbanken mit Negativzinsen zu lösen.”

Immer, wenn die hohen Herrschaften Treffen im Geheimen machen, planen sie neue Angriffe auf die kleinen Leute, das kann ja nur das Bargeldverbot sein. Die dänische Regierung hat ja schon zu  Jahresende für die Restaurants und Tankstellen den Bargeldzwang aufgehoben, berichtet am 29. Mai 2015 die FAZ. Überhaupt häufen sich die Artikel zum Bargeldverbot in den letzten Tagen.
In Schweden ist ja schon weitgehend das Bargeldverbot durchgeführt. Die FAZ schreibt süffisant dazu: „Als im Jahre 2013 in Schweden ein Räuber eine Bank überfiel, musste er unverrichteter Dinge wieder abziehen, weil in der Filiale keinerlei Bargeld mehr vorhanden war.“ Der Ärmste, jetzt muss er sich doch eine Krawatte umbinden und eine Bank gründen. In Italien sind schon seit Langem Barzahlungen über 1.000 Euro verboten.

Nun zieht ab 1.10.15 auch Frankreich nach. „Armstrong geht davon aus“ schreibt Nachtwächter.info, dass eine ”Finanzpolizei” dieses neue Gesetz durchsetzen könnte, indem ”Menschen in durch Frankreich fahrenden Zügen durchsucht werden, um zu sehen ob sie Bargeld mit sich führen, welches dann beschlagnahmt wird”. In den USA ist das ha heute schon, dass die Bank bei einer Einzahlung über 5.000 Dollar die Polizei rufen soll. Du bist als Bargeldbesitzer heute verdächtig.
Offiziell wird immer bei dem Bargeldverbot davon gesprochen, dass der Staat dann viel besser die illegalen Aktivitäten besser kontrollieren und verhindern können, wie
Weißwäsche

  1. Schwarzarbeit
  2. Schmuggel
  3. Prostitution von illegalen Eingereisten
  4. Steuerhinterziehung
  5. Drogen usw.

Der Zeitpunkt des Treffens verrät aber vielmehr, dass es um die Abkassierung des bereits ausbezahlten Lohnes geht. Die Bargeldverbotsdiskussion kommt gerade in der Zeit, als schon mehrere europäische Finanzminister angesichts der desolaten Lage von Griechenland eine zyprische Lösung vorziehen, das wir am 20. Mai in dem Artikel „Der Supercrash klopft an: Griechenland-​Blase, Bonds und Banken, 5 vor 12 (Mai, Juni)“ berichteten. In Zypern wurden alle Sparguthaben mit ca. 50% versteuert.

Dahinter steckt aber eigentlich das Problem, dass die Superreichen nicht mehr eine für sie lohnende Rendite auf ihre Investitionen bekommen. Noch von 1980-2010 (bei uns nach dem Genscher-Putsch) bekamen die Großinvestoren noch um 8-9% Zinsen auf ihre Investments, wie es z.B. bei dem Dschungelholz noch üblich ist. Ab 2010 bekamen sie aber nur noch 5,14% (siehe Grafik oben) In der internationalen Großproduktionindustrie schöpfen sie aber seit den 90er Jahren keine Rendite mehr. Dies gleichen sie aber seitdem mit großen Aktienpaketen im Finanzmarkt aus.

Seit aber auch die Renditen im Dienstleistungssektor Ende der 2010er Jahre drastisch zurückgegangen ist, kompensieren sie das mit den Bankenrettungen durch den Steuerzahler.
Trotzdem sind die Renditen auf 5,14% zurückgegangen. Das wird dann mit den Versteuerungen der Sparguthaben gelöst. Das Geld geht zwar an die Banken, aber die reichen es über die Spezial “Stillen Fonds“ am die Super-Reichen weiter. Die untere Hälfte der Bevölkerung hat aber kaum noch ein Vermögen. Da müssen sie ihre Verzinsung bei den gut bezahlten Facharbeitern holen. Also, wenn das nicht das Ende der Sklavenhalter wird?

Norbert Nelte: Geschichte und Logik der Arbeiterräte

04.06.2015

In diesem Jahr 2015 läuft die Weltwirtschaft auf den 2. Supercrash nachdem von 2008 zu. Der Wirtschaftsindex läuft zumindest in Deutschland scheinbar noch ausgezeichnet, während der Transportindex 10% bzw. auch der Baltic Dry Index weit zurück liegen (Baltic Dry: Container-Branche erwartet weltweite Rezession).

Das heißt, dass die Konzerne voll auf das Lager, auf Halde produzieren. Nach Dirk Müller, Mr. Dax liegen in den USA schon 1,3 Monat­sum­sätze auf Lager, auch in Japan, China und Südkorea das Gleiche.

Maschinenbau: Russland-Krise hinterlässt immer tiefere Spuren, Minus 10%, das ist nicht nur Russland. Weltweit klettern die Zinsen für die Staatsanleihen hoch. Griechenland steht 2 Wochen vor der Staatspleite oder Europa steht vor der kollektiven Schuldenunion, freigegeben zum Abschuss für die Spekulanten.

Alle weltweiten Blasen werden dann platzen und ein viel größeres Loch in der Weltwirtschaft als das von 2008 mit -5% wird entstehen, von dem sich kein Land mehr wie jetzt schon Griechenland wird erholen können. Noch in diesem Jahr wird jedem vorgeführt, dass der Kapitalismus mit seiner Konkurrenzproduktion nicht mehr machbar ist und sein elendiges Dasein in der 2020-Dekade weltweit aushauchen wird, angefangen mit Südamerika.

Rechtzeitig ist dort schon der stabile Kern der selbtsverwalteten Betriebe entstanden, die 470 Betriebe ohne Boss mit der Koordination um Roúl Godoy von der trotzkistischen PTS. Für Karl Marx war das der erste Schritt zum Sozialismus, die Schule des Kommunismus.

Ich rede von der Gegenwart, der Kern der selbtsverwalteten Betriebe ist schon entstanden, weitestgehend auch schon legalisiert. 3 Abgeordnete, die hinter ihnen stehen, wurden bereits mit 1.200.000 Wählerstimmen und 5% für das Bündnis aus 2 trotzkistischen und einer zentristischen Organisation in das Parlament von Buenos Aires gewählt.

Im Buch wird das Entstehen der insgesamt weltweit 500 selbstverwalteten Betriebe in 10 Ländern und die Geschichte der Arbeiterräte der Welt seit der Pariser Kommune beschrieben. Die Arbeiterräte haben sich immer in revolutionären Situationen aus solchen Koordinationen entwickelt. Sie übernehmen immer mehr staatliche Aufgaben wie Preis- und Mietenkontrollen bis hin zu Polizeiaufgaben wie die der „Bürgermiliz Communitaria“ in Mexiko, die die Lehrer bei ihrem Streik hilft und auch gegen die Mafia.

Bei der nächsten Superkrise höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr wird die Bewegung aus den 450 selstverwalteten Betrieben in Südamerika (300 in Argentinien/130 in Brasilien/ 20 in Uruguay und ca. 20 in Bolivien) explodieren. Die Genossen dort werden mit Tausenden rechnen müssen.
Mit der Größe werden die Koordinationssprecherräte, dann umbenannt in Arbeiterräte, eine Doppelherrschaft herausbilden, wie dies Trotzki für die Arbeiterräte in Russland (Sowjets) zwischen der bürgerlichen Februarrevolution und der revolutionären Oktoberrevolution feststellte. Wenn der Kapitalismus mit seiner Konkurrenzproduktion und der fehlenden Profitrate in der Produktion überhaupt nicht mehr weiter weiß, werden die ersten Arbeiterräte die ganze Macht übernehmen. Damit rechne ich in Südamerika noch Ende dieses Jahrzehnts. Alle Länder dort werden sich wie 1922 Russland mit 16 Ländern zur Sowjetunion in Südamerika zu einer Union zusammenschließen, z.B. Union FasinPat. Das ist der neue Name der Kachelfabrik Zanon, Fabrique sine Patron, ohne Boss.

Die südeuropäischen Länder und Frankreich werden sehr schnell folgen und das Land wird sich über die Kontinente hinaus ausweiten. Der Kapitalismus braucht hur die Grenzen, um die Arbeiterheere zu steuern, wir ArbeiterInnen brauchen die nicht, Du?

Wir alle haben einen Traum, eine Welt ohne Grenzen und Chefs, ohne Kriege und mit gleichem Lohn für gleiche Arbeit, ohne Hunger. Jeder ist ausgeglichen, kulturvoll und geschmeidig, nicht mehr vom Kapitalismus verbildet explodiert sein Wissen förmlich. Ein Land ohne Stiefel im Gesicht, wo jeder selbstbewusst ist und niemand über den anderen steht und wo jeder ganz basisdemokratisch mitentscheiden kann.

Genossinnen und Genossen, diese Welt ist jetzt vor unseren Augen am Entstehen. Dank Internet können wir Raúl bei seinen Reden beobachten, manchmal im Stadion, manchmal wird er gefeiert wie ein Rockstar. Die meisten von uns werden die „Oktoberrevolution“ noch miterleben, wie die Menschheit die Vorgeschichte der Menschheit abschüttelt und ihre eigene Geschichte machen wird. Der Kapitalismus ist schon so insolvent, dass es langt, wenn sie mit Hunderttausenden gemeinsam über die Avenida Corrientes durch Buenos Aires wie 1989 in Leipzig spazieren.

Stopp, halt, rufen manche, da kommen bestimmt noch irgendwelche Stalins und werden diesen  ganzen Spuk noch wie Stalin nach Lenins Tod 1924 beenden. Das war’s dann und die Träume bleiben unerfüllbare Träume. Aber 1924 gab es in Russland nur noch 2% desolate Arbeiter gegenüber 80% Bauern, wie heute in Afghanistan, ohne Arbeiter kann man keine Arbeiterdemokratie aufbauen und Stalin konnte leicht nach Lenins Tod 1924 seine schleichende Konterrevolution durchführen und 1928 die Arbeiterräte wieder auflösen die Lenin 1924 in das Zentrum der Revolution gesetzt hatte, um die er die ganze revolutionäre Gesellschaft gruppierte. Unter Stalin entstand eine Sowjetunion ohne Sowjets.

1917 in Russland oder 1918 in Deutschland stand der Kapitalismus am Anfang. Aber es kann nur eine Revolution durchgeführt werden, wenn das alte System erst sich zur vollen Reife entwickelt hat, am Ende des Kapitalismus. In diesem Punkt bin ich Luxemburgist. Sie schreibt in der Antikritik, S 301

„Der Imperialismus ist ebensosehr eine geschichtliche Methode der Existenzverlängerung des Kapitals, wie das sicherste Mittel, dessen Existenz auf kürzestem Wege objektiv ein Ziel zu setzen. Damit ist nicht gesagt, dass dieser Endpunkt pedantisch erreicht werden muss. Schon die Tendenz zu diesem Endziel der kapitalistischen Entwicklung äußert sich in Formen, die die Schlussphase des Kapitalismus zu einer Periode der Katastrophen gestalten.“.

In ihrer Schrift „Sozialreform oder Revolution?“ äußert sie sich ganz unmissverständlich:
„Ohne Zusammenbruch des Kapitalismus ist die Expropriation der Kapitalistenklasse unmöglich“
Sie steht nicht alleine. . Friedrich Engels schreibt:

»Es ist das Schlimmste, was dem Führer einer extremen Partei widerfahren kann, wenn er gezwungen wird, in einer Epoche die Regierung zu übernehmen, wo die Bewegung noch nicht reif ist für die Herrschaft dieser Klasse, die er vertritt, und für die Durchführung der Maßregeln, die die Herrschaft dieser Klasse erfordert ... Er findet sich notwendigerweise in einem unlösbaren Dilemma: was er tun kann, widerspricht seinem ganzen bisherigen Auftreten, seinen Prinzipien und den unmittelbaren Interessen seiner Partei, und was er tun soll, ist nicht durchzuführen. Er ist, mit einem Wort, gezwungen, nicht seine Partei, seine Klasse, sondern die Klasse zu vertreten, für deren Herrschaft die Bewegung gerade reif ist. Er muss im Interesse der Bewegung selbst die Interessen einer ihm fremden Klasse durchführen und seine eigene Klasse mit Phrasen und Versprechungen, mit der Beteuerung abfertigen, dass die Interessen jener fremden Klasse ihre eigenen sind. Wer in diese schiefe Stellung gerät, ist unrettbar verloren.«“
Friedrich Engels: "Der deutsche Bauernkrieg", MEW 7, Berlin 1960, S. 400.

Dies beschreibt die russische Situation genauer. Wir stehen aber am Ende des Kapitalismus, die Zusammensetzung des Kapitals hat schon ihren Höhepunkt erreicht und die Arbeiterklasse beträgt in Europa und Nordamerika heute 85%, in Lateinamerika und Asien auch schon annähernd.

In dem Buch wird dieser Gesichtspunkt herausgegriffen, dass alle Revolutionsversuche bis 2000 unternommen wurden, weil eigentlich die lokale Bourgeoisie ihre Hausaufgaben nicht gemacht hatte, das Land kräftig zu entwickeln, was ja der Anspruch des Kapitalismus eigentlich ist.

Dies betrifft die Pariser Kommune 1871, Die russische Revolution 1905 und den Oktober 1917, Deutschland 1918/9, Ungarn 1919, Italien 1919/20 Spanien 1936, Ungarn 1936, Portugal 1974 und Iran 1979. Wenn auch Revolutionäre die gewonnen hätten, hätten sie erst einmal nichts anderes machen können als die unterlassen Aufgaben der Bourgeoisie nachzuholen.

Damit will ich nicht sagen, dass wir die Revolutionsversuche hätten unterlassen sollen. Nein Lenin wusste auch, dass er die Revolution isoliert in Russland hätte nicht durchführen können und er hoffte deshalb immer auf die Unterstützung Westeuropas, speziell Deutschland, Er verstand die russische Revolution deshalb nur als Initialzünder. Dadurch hat die Bewegung aber unwahrscheinlich viel Erfahrung gewonnen, mit der jetzt die Genossen in Südamerika arbeiten können. So hätten auch alle Revolutionsversuche verstanden werden können, als Initialzünder für mehr vorangeschrittene Staaten und Erfahrungssammlung.

Erfahrungen haben die Genossen bei Zanon auch schon gute gesammelt. In „Fragen des Alltagsleben“ meint Trotzki, dass wir auch von der katholischen Kirche etwas lernen können, und zwar, wie sie auch mit ihren Liedern die emotionale Seite der Menschen anspricht. Das haben Ton Steine Scherben und Brecht/Weill und viele andere schon perfekt gemacht, aber für die Überwindung der ängstlichen Kollegen vor den Augen des Bosses mit den Revolutionären zu reden, veranstalteten die Genossen bei Zanon ein Fußballturnier der Abteilungen, da konnten sie ungestört mit allen den ganzen Sonntag diskutieren. Klar, wir befinden uns in Argentinien.

Die betrieblichen basisdemokratischen Gesetzmäßigkeiten eines Streik- oder Sprecherrates werden sich wie selbständig auch auf den Arbeiterrat übertragen. Diese sind

  1. Imperatives Mandat, an die Beschlüsse der Basis gebunden.
  2. Jederzeitige Abwählbarkeit
  3. Nur Facharbeiterlohn

Wir sehen, jeder kann da auch mitentscheiden. Das dauert dann zwar länger, aber keine Konkurrenz drängelt uns auch. Selbstverständlich haben auch alle anderen Gruppen ihren Vertreter im Arbeiterrat sitzen, nur die Kapitalisten nicht, wenn sie nicht arbeiten. Wenn sie aber arbeiten z.B. als Arbeitsvorbereiter oder Einkäufer, freuen wir uns, wenn er sein Fachwissen mit einbringt und dann kann er auch beim Arbeiterrat mitwählen.

Eines ist doch klar. Die Banken haben immer der Firma die Maschinen vorgelegt. Sie wurden abbezahlt mit der Wertschöpfung der Arbeiter, mit dem, was die Arbeiter erwirtschaftet haben. Also gehören sie auch den Kollegen. Aber die Kapitalisten kriegen wie selbstverständlich das Geld gutgeschrieben. Das verstehe, wer will. Da ist das bürgerliche Gesetz vollkommen ungerecht, das praktisch die Arbeiterklasse enteignet, aber das wird bald vorbei sein.

Das System der Arbeiterräte ist nicht nur vollkommen demokratisch, sondern hier kann man auch wirtschaften ohne Ungleichgewichte. Überall in allen selbstverwalteten Betrieben wird von den Kollegen gefordert, dass gleicher Lohn bezahlt wird, mindestens gleicher Lohn für gleiche Arbeit, weltweit. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen werden in allen Gebieten der Arbeiterunion gleiche Voraussetzungen geschaffen. Es entsteht dann eine Wirtschaft ohne Wirtschaftszyklen, ohne auf und abs, ohne Schwankungen im totalen Gleichgewicht.

Jetzt soll mir noch ein Sozialdarwinist verklickern, der glaubt, weil der Mensch seine Aggressivität vom Tierreich geerbt hat, würde er Kriege machen, warum Gebiet 42 gegen 68 unbedingt einen Krieg machen muss. Der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch sein Gehirn, und das wird scheinbar im Arbeiterstaat das erste Mal eingesetzt.

Rechtzeitig vor dem Supercrash ist nicht nur der Kern der selbstverwalteten Betriebe erkämpft worden, sondern auch dieses Buch herausgegeben worden, dass uns wie eine Landkarte als Wegweiser von der Vorgeschichte in die Geschichte der Menschheit dienen kann.
Norbert Nelte: Geschichte und Logik der Arbeiterräte

145 Seiten – 15 €uro – E-Book: 2 €uro – In jedem Buchhandel und Internetbuchhandel.

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Die chinesische Schuldenkrise und die fallenden Rohstoffpreise kündigen das nächste große Zittern im Herbst an.

29.06.15

Zwei Meldungen signalisieren für den Herbst schlimmere Verwerfungen als in der Griechenland-Krise: Erstens “Mit Krediten an Börsen spekuliert - China: 70 Prozent der Schuldner verweigern Schuldendienst“ (25.7.) und zum zweiten: “Anleger müssen vorsichtig sein: Rohstoff-Preise im freien Fall“ (25.7.)

Die 70% Schuldner in China sind nicht nur die Börsenspekulanten, sondern auch die ersten, die mit den Wohnungen spekuliert haben. Beide haben sich verzockt. Die chinesische Börsen-Fehlspekulation kommt von den massiven Überbewertungen der Firmen und dem Einbruch der Börse vor dem 9.7. in den vergangenen 3 Woche um 30% und vernichtete dabei einen Aktienwert von 3,5 Billionen Dollar. Die Aktien wurden auf Kredit gekauft, genau wie die Wohnungen und nun können 70% ihre Schulden nicht mehr zurückbezahlen.

Bei den Wohnungskrediten wurde die Wohnung als Pfand eingesetzt. Nun sind die Immobilienpreise wegen des Leerstandes von 80 Millionen Wohnungen in vielen Geisterstädten seit Juni 2014 schon um 12% gefallen und der Pfand verliert an Wert.

So hat das auch bei dem Lehman-Crash angefangen. Die Schuldner bedienten auch ihre Kredite nicht mehr. Nur waren das bei Lehman  die prekären Schuldner, die Geringverdiener und in China jetzt ist es der Mittelstand. Die Mittelstandler denken, dass sie cleverer sind und haben die Kredite über ihre Firma aufgenommen, bei der sie nur beschränkt haften, sollte es schief gehen. Von den 70% Schuldnern sind 9.400 natürliche und 46.500 juristische Personen.

Aber sie haben die Rechnung ohne ihren Staat gemacht. Die Diktatur hat einfach rückwirkend die Beschränkung der Haftung wieder aufgehoben. Obwohl einige Investoren und auch der Staat die Börse mit einem Konjunkturprogramm von 46,6 Milliarden Euro stützten, stürzte sie m Montag, den 27.7. richtig ab: “Minus acht Prozent - Börsen-Crash in China: Neue Rekord-Verluste“. Die Durchschschnittsrendite ist in China im Vergleich um 0,3% gefallen. Ein Investor wollte aus dem fallenden Kurs richtig Kasse machen. Die Regierung verbot Leerverkäufe. Alles half nichts, die Shanghaier Börse riss die Frankfurter Börse und die Wallstreet mit nach unten.

“Kurssturz geht weiter: Chinas Börsen eröffnen wieder tief im Minus“ 28.7.5. Die Shanghaier Börse hat jetzt in einem Monat 45% ihres Wertes verloren, gut 6 Billionen, das sind dann weit über 70.000 Schuldner, die nicht mehr ihre Schulden zurückzahlen können. Das wird ein Riesen-Banken-Sterben geben. Schlimmer als bei Lehman. Wegen der globalen  Verzahnung werden auch in den USA, Europa und anderes Asien Banken fallen.

Rückgang beim Konsum: China-Crash wird zum Problem für die deutsche Auto-Industrie
Wird es da im Oktober zu dem Supercrash kommen? Für Oktober haben ja schon mehre Analysten den großen Supercrash vorausgesehen.

Experte: Im Oktober kracht’s 9.6.15
Morgan Stanley: Börsen-Crash in China ist Auftakt für weltweite Rezession  19.7.15
Zwei Finanz-Prognostiker sagen: Weltweiter Crash kommt in der ersten Oktoberwoche 21.7.15
Warnung von der BIZ: Mächtigste Bank der Welt legt Mandat zur Rettung der Weltwirtschaft zurück 22.7.15
Etwas großes kommt auf uns zu – seien Sie bereit! 27.5.15

Chaos, Propaganda und warum die globale Panik so brutal werden wird 29.7.15

Und dazu kommen die Rohstoffpreise im freien Fall. Das betrifft die gesamte Produktionsindustrie. Weil die Profitrate schon weit unter den Finanzmarkt gefallen ist, schöpfen die großen Konzerne ihren Gewinn aus ihrem Aktienpaket. Das sind die Finanzmarktzocker und die Rohstoffaktien. Da nun die Weltwirtschaft in die Rezession gegangen ist, sinkt auch die Nachfrage nach Rohstoffen, und wenn die Nachfrage sinkt, sinkt auch der Preis und der Gewinn und die Profitrate in der gesamten Industrie.

Ölpreis: Absturz könnte alle Vorbilder übertreffen 23.7.15

Die Probleme in Griechenland fangen dann erst richtig an. Die Steuereinnahmen werden geringer und die Schulden noch größer. Aber einen haben wir vergessen. Den Kaiser der Statistiklügen und der Lügenpropaganda: Top-Ökonom: Die USA sind der kranke Mann der Weltwirtschaft. Hier, den solltet ihr Euch noch rein ziehen. „Endzeitkatastrophe: Anomie im Makro- und Mikrokosmos“ (Link 14). Aber der übertreibt die Schwarzmalerei ein Wenig, denn er weiß nicht, das nach dem Crash bald die selbstverwalteten Betriebe kommen.

Dann werden die Betriebsbesetzungen wohl bald weiter gehen. Da die kapitalistischen Staaten alle sowieso nicht mehr lange machen und die Totengräber schon bereit stehen, kann man sich über die Groteske nur amüsieren. Kapitalismus in Reinform: Grauen und Komik, Zeltstädte und Geisterstädte.

Norbert Nelte

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